Wasserrohrbruch flutet Keller am Markt
Bild: Wild
Die Fleischhauerstraße musste gestern in Höhe des Hauses Nummer 2 aufgerissen werden, damit die Techniker der Stadtwerke das leck in der Hauptwasserleitung schließen konnten.
Bild: Wild

Gegen 8.30 Uhr meldete die Gastronomenfamilie Pisanelli, die das „In Mezzo“ (Fleischhauerstra0ße 2/Markt 15) betreibt, den Warendorfer Stadtwerken Wassereintritt durch die Kellerwände des Gebäudes im Bereich Fleischhauerstraße 2. Etwas später wurde der Wassereinbruch auch im Nachbarhaus Markt 16/17 (“Die Glocke“) festgestellt.

Ein sichtbarer Schaden an der Wasserleitung sei oberflächlich zunächst nicht sichtbar gewesen, betont Alice Kaufmann, Pressesprecherin der Stadtwerke, auf „Glocke“-Anfrage am Nachmittag. Nach Aufbruch an der Schadensstelle unter der Oberfläche der Fleischhauerstraße sei allerdings ein Rundriss in der Hauptversorgungsleitung festgestellt worden.

Die genaue Schadensursache stand zunächst nicht fest. Verschiedene Ursachen wie zum Beispiel eine Bodensetzung aufgrund stark schwankender Witterungsbedingungen kämen infrage, sagte Kaufmann.  Jedenfalls mussten in den Häusern mit den Adressen Fleischhauerstraße 2 / Markt 15 sowie Markt 16 und 17 Keller ausgepumpt werden, denn das durch die Schadstelle ausgetretene Stadtwasser hatte sich bereits seinen Weg unterirdisch durch die alten Fundamente und in die Gemäuer gesucht.

Laut Stadtwerke war die Wasserversorgung für die Zeit der Sanierungsarbeiten zwischen 11 und 15 Uhr im Bereich Fleischhauerstraße 2 bis 14 unterbrochen. Am frühen Nachmittag sei der Schaden behoben gewesen, heißt es bei den Stadtwerken. Schadensersatzansprüche betroffener Hausbesitzer seien bislang nicht angemeldet worden, sagte Kaufmann auf „Glocke“-Nachfrage. Etwaige Ansprüche wären aber durch die Haftpflichtversicherung des städtischen Versorgers abgedeckt.

SOCIAL BOOKMARKS