Wetter verhagelt die Stimmung nicht
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Nur selten lässt sich die Sonne blicken. Ein Blick vom Balkon auf die Sonnenblumen kann ein Ersatz sein.
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 „Die Glocke“ hat sich in der Gemeinde umgehört. „Ich bin froh, bald in den Urlaub zu fliegen und das schlechte Wetter hinter mir zu lassen“, sagt Marita Borghoff in der Hoffnung auf einen sonnigen Urlaub. Während die einen fliehen, zeigen sich die anderen unbeeindruckt.

Wie Josef Teigeler: Er lässt sich vom Regen nicht beirren und geht jeden Morgen zwei Stunden spazieren. Und Annemarie Bock sieht das Ganze pragmatisch: Sie nutzt die Zeit, um all das im Haushalt nachzuholen, was sie neben ihrer Arbeit nicht mehr geschafft hat. Oder ein gutes Buch zu lesen. Ramez Adrovicz hätte zwar auch lieber Sonnenschein, doch er weiß, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als das Wetter so hinzunehmen, wie es kommt: „Klar, das Wetter ist ärgerlich. Aber ändern kann man es ja sowieso nicht.“

Laut deutschem Wetterdienst wird wohl auch die kommende Woche verregnet starten. Erst ab Mitte der Woche gibt es wieder Hoffnung auf ein wenig Sonne. Sollte aber doch mal eine klare Nacht dabei sein, lohnt sich ein Blick in den Himmel. Denn Mitte August ist Sternschnuppen-Zeit. Vielleicht geht ja der ein oder andere Wunsch nach richtigem Sommer in Erfüllung. Ob die Sonne sich in den nächsten Tagen noch einmal blicken lässt und die Temperaturen noch einmal steigen, bleibt also abzuwarten. Aus den Stimmen in der Gemeinde Wadersloh kann man nur eines heraushören: Die Meinungen zum deutschen Frustsommer sind wie das Wetter selbst – äußerst wechselhaft, teils heiter, teils wolkig.

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