Mehr Angebote im Pferdeviertel
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Interessante Neuigkeiten gab es bei der ersten Zusammenkunft der „Interessengemeinschaft der Geschäftsleute im Pferdeviertel“ in Warendorf im neuen Jahr in der Galerie von Rosemarie Friederichs.
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Die IG hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, dass der Bereich entlang der Oststraße, der Brünebrede sowie rund um Heumarkt und Krickmarkt attraktiver wird und wirtschaftlich wie gesellschaftlich prosperiert.

So wird Nicole Aufmkolk in der Galerie von Rosemarie Friederichs in Kürze ein Kreativ-Labor für Kinder und Erwachsene einrichten. Dort will sie Kurse in Mal-, Druck- und Stempeltechniken und viele Anleitungen für kreatives Schaffen anbieten. Ihr zur Seite wird ab dem Sommer Katja Bremkamp stehen, die als Produkt-Designerin Anleitungen zur Herstellung von Schmuck geben wird, während Silke Haggeney von der Bio-Oase im Neuenhof für eine gelungene Kulinarik sorgen soll.

Barbara Schulze Rieping ist bereits in den Räumen der ehemaligen Schnell'schen Buchhandlung mit ihrer Firma „Hippobook“ präsent. Neben Accessoires rund um das Pferd reicht ihr Sortiment bis hin zu Fachliteratur über Hunde und Pferde.

In Sachen „Schandfleck der Oststraße“, dem ehemaligen Gasthaus Everding, später „Klamotte“, tut sich offenbar auch etwas. Wie zu erfahren war, sei ein Arrangement zwischen Baubehörde und Besitzer eingestielt worden. Der Bauantrag zur Nutzung des Gebäudes mit Gewerbe, eventuell einem Café zur Oststraße hin und seniorengerechtem Wohnen in Richtung Zuckertimpen, sei bereits eingereicht und werde, wenn alles klappe, zeitnah umgesetzt. Emanuel Droste zu Senden und Hartwig Neehus planen für die IG Trödelmärkte an den ersten Samstagen im Mai und Juni sowie den bekannten Nachttrödel im Juli.

Eine Liebeserklärung gab es von Helga Beckmann und Violetta Wilczek vom Quartiersmanagement Altstadt (QMA): „Sie haben hier mit der Altstadt einen Schatz, nur wenige Leerstände und ein enorm vielfältiges Angebot“, meinten die im Auftrag der Stadtverwaltung tätigen Dortmunderinnen. Beide sind im ehemaligen Schreibwarengeschäft Oer am Krickmarkt zuhause und bilden im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts die Schnittstelle zwischen Bürgern und Stadtverwaltung. „Deshalb sind wir auf die Bürger angewiesen, die sich mit allem, was die Altstadt betrifft, mit uns in Verbindung setzen sollen, Telefon 02581/9499798 oder 0177/3575230.

Breiten Raum in der Diskussion unter den Geschäftsleuten der IG Pferdeviertel hat auch der Zustand des Hauses Brünebrede 23 eingenommen. Dieses seit langem leerstehende ehemalige Wohnhaus ist allen Anwohnern ein Dorn im Auge, auch weil bei dem heruntergekommenen Gebäude keinerlei Sicherungsmaßnahmen an Dach, Türen und Fenstern bestünden. Ebenfalls kümmere sich bei dieser Witterung niemand um die Räum- und Streupflichten. Der Eigentümer, ein holländischer Staatsbürger, sei nicht zu erreichen oder reagiere auf Zuschriften nicht. Intern sei er bekannt als Mann mit nicht unerheblicher dubioser Energie, der den Mietern seiner anderen Häuser das Stromgeld abnehme, dieses aber nicht abführen soll, sodass den Mietern irgendwann der Strom abgestellt werde. Es werde alles unternommen, um den Zustand zu beenden, was aber nicht so einfach zu bewerkstelligen sei, hieß es beim Neujahrsgespräch der IG.

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