105,5 Runden laufen für den guten Zweck
Laden ein zum Warendorfer Stadion-Marathon: (v. l.) Hermann-Josef Becker, Bernd Horstmann, Franziska Auerswald, Steffen Auerswald, Hauptmann Julian Tatje und Oberstleutnant Heiko Wömpener.

 „Jeder, der laufbegeistert ist, ist zum Mitmachen eingeladen“, betont Hermann-Josef Becker. „Egal, ob als Einzelstarter oder in der Staffel: Wir freuen uns über jeden, der an den Start gehen wird.“ Denn das Startgeld in Höhe von 20 Euro (bei Anmeldungen am Veranstaltungstag 25 Euro) sollen Steffen Auerswald und dem Kampf gegen ALS zu Gute kommen. „Ideengeber für den Benefizmarathon ist Christian Pflügler“, sagt Oberstleutnant Heiko Wömpener, der die Veranstaltung zusammen mit Hauptmann Julian Tatje auf Seiten der Sportschule begleitet. „Oberst Michael Maul hat das Stadion sofort zur Verfügung gestellt, als er von der Idee des Benefiz-Marathons erfahren hat.“

„45 Marathonläufer haben sich schon angemeldet“, freut sich Steffen Auerswald über reges Interesse am Stadion-Marathon in Warendorf. Auch 19 Staffelteilnehmer haben bereits ihr Kommen zugesagt. Auerswald selbst wird als Schirmherr des Laufes fungieren. Ob er nach dem Marathon in Münster, bei dem ihn die Kollegen des WSU-Lauftreffs im Sportrollstuhl über die 42,195 Kilometer lange Strecke geschoben hatten, selbst noch einmal auf der Bahn sein wird, ist noch unklar. „Wenn, dann im Segway“, sagt er. Der in Frankreich entwickelte und durch einen Niederländer vertriebene Segway-Umbau verschafft ihm eine gewisse Mobilität.

Das Pressegespräch zur Vorstellung der Marathon-Pläne nutzte Hermann-Josef Becker auch, um Steffen Auerswald eine Spende in Höhe von 1511,50 Euro zu übergeben. 1000 Euro waren beim Emsseelauf der WSU-Leichtathletikabteilung zusammengekommen, die restlichen 511,50 Euro hatte das Lehrerkollegium der Warendorfer Gesamtschule gesammelt.

Anmeldungen zum Benefizmarathon sind unter my4.raceresult.com möglich. Eine Zeitnahme wird mittels Chip erfolgen, die Versorgung der Läufer mit Wasser, Obst und Apfelheißgetränk ist sichergestellt. „Medaillen gibt es nicht“, macht Hermann-Josef Becker deutlich. Schließlich soll so viel Geld wie möglich für den Kampf gegen ALS zusammenkommen.

SOCIAL BOOKMARKS