31 Bürger bekunden ihren Bauwillen
Bild: Ossege-Fischer
Der Saal des „Westfälischen Hofs“ war bei der Infoveranstaltung zum geplanten Baugebiet „Westlich Grüner Markenweg“ gut gefüllt. Es mussten noch etliche zusätzliche Stühle aufgestellt werden.
Bild: Ossege-Fischer

Dabei konnte sich der Vorsitzende der Ortsunion, Stephan Schulze Westhoff über einen gut gefüllten Saal im „Westfälischen Hof“ freuen. Zahlreiche interessierte Bürger waren gekommen, um sich über die Planungen zu informieren oder sich in eine Liste der bauwilligen Bürger einzutragen. Mit dieser Liste wollte die CDU-Ortsunion unverbindlich feststellen, wieviel Bedarf überhaupt an dem neuen Baugebiet in Einen besteht.

Als Referent des Abends informierte Baudirektor Peter Pesch zunächst darüber, dass in einer Wohnungsmarktstudie aus dem Jahr 2014 / 2015 ein Bedarf von 17 Wohneinheiten für Einen ermittelt worden sei. Das Land sehe dabei ausschließlich eine Entwicklung zur Bedienung des Eigenbedarfs vor, außerdem würden Einen und Müssingen als zwei getrennte Ortsteile gesehen. Nach diesen Kriterien sei der Eigenbedarf für Einen auf 17 Wohneinheiten festgelegt worden, so Pesch.

Bei einer vorangegangenen Planung hatte die Stadt zunächst vorgesehen, ein östlich des Grünen Markenwegs als Gewerbefläche ausgewiesenes Gebiet teilweise in Wohnbaufläche umzuwandeln. Wegen der zu erwartenden Einschränkungen sowohl im Gewerbebereich als auch im Wohnbereich sei diese Planung aber nicht weiter verfolgt worden, erläuterte der Baudirektor.

Die jetzigen Planungen sehen ein neues Baugebiet westlich des Grünen Markenwegs vor. Dafür seien die Planungen schon weit gediehen: Die landesplanerische Anpassungserklärung liege vor, und der Rat der Stadt Warendorf habe in seiner Sitzung vom 12. Juli beschlossen, den Flächennutzungsplan zu ändern, da das neue Baugebiet zur Zeit noch aus landwirtschaftlicher Nutzfläche bestehe. Das Planungsverfahren für das neue Baugebiet stehe somit in den Startlöchern, machte Pesch deutlich.

Das freute die 31 Interessenten, die sich in die Liste der bauwilligen Bürger eingetragen hatten. Wieviele Baugrundstücke allerdings konkret dort entstehen werden, wieviel der Quadratmeter Bauland dort kosten wird und andere Details zur Planung konnte der Baudirektor den interessierten Bürgern nicht sagen: „Das müssen wir dann erarbeiten“, erklärte er. Grundsätzlich wolle die Stadt den bauwilligen Bürgern das Bauland aber günstig zu Verfügung stellen.

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