327 Kinder zur Einschulung angemeldet
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327 Jungen und Mädchen sind für die acht Grundschulstandorte in Warendorf für das Schuljahr 2019/20 neu angemeldet worden.
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Bei der Verteilung der Anmeldezahlen fällt auf, dass die einst dreizügige Overbergschule mit 21 Anmeldungen ein historisches Tief erreicht hat. Im vorigen Jahr waren es noch 49 Anmeldungen gewesen, und dieses Mal hätten es, wenn man die im Einzugsgebiet wohnenden Schulstarter berücksichtigt, sogar 52 sein können.

Offensichtlich haben sich viele Eltern entschieden, trotz der zu ihrer Wohnung näheren Overbergschule die Kinder woanders anzumelden. Über die Gründe rätselt nicht nur Udo Gohl, für Schulen zuständiger Fachbereichsleiter bei der Stadt.

Fakt ist, dass andere Schulen davon profitiert haben: An der Bodelschwinghschule wurden 59 (Vorjahr 49) Kinder angemeldet, an der Josefschule 64 (63) und an der Laurentiusschule, viele Jahre „Sorgenkind“ bei den Anmeldezahlen, 44 (39). Etwas unklar ist auch, warum bei der Everwordschule in Freckenhorst bisher nur 65 (67) Anmeldungen eingegangen sind, obwohl potenziell 74 Kinder im Einzugsgebiet wohnen. Teils deutlich mehr Anmeldungen als für 2018 gibt es an der Dechant-Wessing-Schule in Hoetmar (31 / Vorjahr 27) und an der Wilhelm-Achtermann-Schule (Standort Milte 17 / 15, Standort Einen 26 / 18).

Voraussichtlich werden insgesamt 15 Eingangsklassen gebildet; da es an der Overbergschule nur eine sein wird, könnte Hoetmar erstmals sogar wieder zwei bekommen. Gohl rechnet damit, dass sich die Zahlen in den nächsten Jahren stadtweit stabilisieren werden. Zurzeit gehen 1371 Kinder in die ersten vier Klassen. 2009 waren es 1636. „Die Talsohle ist durchschritten“, glaubt Gohl.

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