670 Trödelhändler beim Fettmarkt
Bild: Edelkötter
Haben Trödel verkauft, um mit dem Erlös den Bau des geplanten, öffentlichen Bücherregals zu finanzieren: (v. l.) Pia Hermans, Hauptinitiator Martin Lepper und sein Sohn Nils.
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Der Verwaltungsfachangestellte der Stadt Warendorf zählt gerade mal 23 Lenze und hat die Herausforderung, den Fettmarkt federführend zu organisieren, mit Bravour gemeistert. „Ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden“, betonte Sawukaytis im Gespräch mit der „Glocke“. Es habe keinerlei Zwischenfälle gegeben. Insgesamt seien deutlich mehr als 10.000 Besucher auf den Markt geströmt. Möglicherweise sogar 13.000, vermutet Tim Sawukaytis.

Und den Gästen wurde eine Menge geboten: Pferdehändler aus nah und fern hatten 120 Großpferde und weitere 50 Ponys im Angebot. Landwirte konnten aus rund 80 Stück Rindvieh das Passende für den heimischen Stall auswählen, und vor allem die Kinder unter den Fettmarktbummlern waren von den Tieren im Streichelzoo begeistert. Esel, Hundewelpen und jede Menge Federvieh rundeten das Angebot ab. Insgesamt zählte der Fettmarkt 120 Beschicker. Fliegende Händler hielten eine umfangreiche Produktpalette bereit: Vom Staubsaugerzubehör bis zur Küchenreibe, vom Heftpflaster als Meterware bis zum Keramikübertopf für die Zimmerpflanze, von der Autopolitur bis zum Glasschneider – da blieben kaum Wünsche offen.

Reges Treiben herrschte auch in den Straßen der Innenstand, wo 670 Trödelhändler ein perfektes Revier für Schnäppchenjäger geschaffen hatten.

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