80.000 Euro Schaden bei Scheunenbrand
Wichtigste Aufgabe der Wehr war es, das Übergreifen des Feuers vom Stallgebäude auf das Wohnhaus zu verhindern.

Gegen 5.30 Uhr war das Feuer in dem Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Betriebs bemerkt worden. Als die ersten Kräfte des Löschzugs Vohren an der Einsatzstelle eintrafen, brannte der Anbau bereits in voller Ausdehnung. Für die Einsatzkräfte galt es in erster Linie, eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Objekt und das Wohnhaus zu verhindern. Das gelang durch das schnelle Eingreifen der Kameraden, die mit 53 Kräften und 13 Fahrzeugen der Löschzüge Vohren, Warendorf und Freckenhorst unter der Einsatzleitung des Vohrener Löschzugsführers Michael Laumann vor Ort aktiv waren.

Die Wasserversorgung wurde durch zwei in der Nähe befindliche Hydranten sichergestellt. Innerhalb weniger Minuten hatte die Besatzung des Schlauchwagens des Löschzugs Warendorf die Schlauchleitungen zur Einsatzstelle verlegt. Zur Brandbekämpfung wurden drei C-Rohre, ein B-Rohr und ein Wenderohr sowie mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Um effektiver löschen zu können, wurde ein Wasserschaumgemisch verwendet. Um 7.16 Uhr konnte der Leitstelle gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle war. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis kurz nach 10 Uhr an.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, auch einige auf dem Grundstück befindliche Schafe blieben unversehrt. Im Gebäude selbst befanden sich einige Maschinen und Geräte.

Nach ersten Feststellungen der Polizei war eingelagertes Stroh auf dem Dach der Stallung in Brand gesetzt worden. Ein 20-Jähriger wurde unter dem Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung vorläufig festgenommen.

Da das Gehöft unmittelbar an der B 64 liegt, musste die Bundesstraße zwischen Warendorf und Beelen für eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Für die Versorgung der Einsatzkräfte an der Brandstelle sorgte die Betreuungsgruppe des DRK Freckenhorst.

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