AKP spendet Lebensmittelpakete
Die Hilfspakete der Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ kommen im syrischen Idlib nach wie vor an und können verteilt werden. Vor allem Kinder verhungern und erfrieren in der umkämpften Provinz.

Die medizinische Versorgung sei durch die Bombardierungen von Krankenhäusern durch russische und syrische Flugzeuge unterbrochen. „Die Jüngsten verhungern und erfrieren“, berichtet der Vorsitzende der Barada-Syrienhilfe, Dr. Marwan Khoury, dem Projektmanager der „Aktion Kleiner Prinz“, Dieter Grothues. „Es fehlt an Medikamenten und allem Überlebenswichtigen, besonders an Nahrungsmitteln“, so Dr. Khoury, der syrischer Abstammung ist, aber schon seit Jahrzehnten in Deutschland als Arzt arbeitet.

Das Schicksal der durch den Krieg zur Flucht getriebenen Syrer hat ihn dazu bewogen, die Hilfsorganisation „Barada“ zu gründen. Über direkte Kontakte in die Krisengebiete ist es seiner Organisation immer noch möglich, Hilfslieferungen sicher an Stellen zu dirigieren, an denen eine kontrollierte Ausgabe der Hilfsgüter erfolgen kann. In dieser Situation hat sich die „Aktion Kleiner Prinz“ entschlossen, die Lieferung von 500 weiteren Lebensmittelpaketen in die Krisenregion zu finanzieren. Diese Pakete enthalten Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Mehl und Öl und ermöglichen es den Müttern, etwa zwei Wochen lang ihre Familien zu ernähren. „Wir werden auch weiter helfen“, erklärt Dieter Grothues. „Wir als Kinderhilfsorganisation können nicht einfach zuschauen, wenn es Kindern dermaßen schlecht geht.“

Wer mit Geld helfen möchte, kann das tun unter IBAN DE46400501500062062062.

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