AWG: Ministerin macht noch eine Ausnahme
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Nur wenn sich mindestens 50 Kinder melden, kann ab dem Schuljahr 2016/17 am Aufbaugymnasium in Warendorf noch eine Jahrgangsstufe 7 eingerichtet werden. Für 2015/16 wird dagegen noch eine Ausnahme gemacht.
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Die rund 30 für das AWG angemeldeten Kinder und ihre Eltern können also aufatmen, denn sie wissen jetzt endlich, dass sie nach den Sommerferien auf die neue Schule ihrer Wahl gehen können. Für die Schulpolitiker und die Verwaltung der Stadt Warendorf, aber auch für die Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Warendorf hat die Ministerin damit aber auch ein dickes Paket an „Hausaufgaben“ geschnürt, denn eine weitere Ausnahmegenehmigung ab Schuljahr 2016 / 17 werde es nicht geben.

Wie Thomas Drewitz von der Pressestelle der Bezirksregierung Münster der „Glocke“ mitteilte, habe die Ministerin entschieden, eine Ausnahme von der festgelegten Klassenstärke von mindestens 25 Kindern auch nicht für die im weiten Umkreis einzigartige Form des Aufbaugymnasiums ab Klasse 7 zuzulassen. Das bedeutet, dass es für das übernächste Schuljahr mindestens 50 Neuanmeldungen sein müssen, sonst wird keine neue Klasse 7 gebildet. Denn eine Zweizügigkeit wird für einen Weiterbetrieb vorausgesetzt.

Ob das in der Oberstufe nach wie vor stark nachgefragte Aufbaugymnasium ohne diesen „Unterbau“ fortbestehen könnte, ist indes offen. Ein reines Oberstufengymnasium als eigenständige Schule sieht das Schulgesetz bislang nicht vor.

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