Alfred Kordt vermisst Lambertus-Kirche
Bild: Otterpohl
Der frühere Pfarrer von St. Lambertus war jetzt zu einer Vortragsveranstaltung an einstiger Wirkungsstätte zu Gast.
Bild: Otterpohl

„Ich vermisse die familiären Kontakte, denn ich habe Hoetmar als große Dorfgemeinschaft erlebt, mit Hochzeiten, Taufen, Erstkommunionsfeiern, aber auch mit Beerdigungen, die oft ans Herz gingen“, gesteht der Seelsorger heute. „Ich kannte ja jeden Hoetmarer, ob jung oder alt. Es waren oftmals paradiesische Zustände im Dorf, in einer Gemeinschaft, die anzupacken versteht.“

Seit 2009 lebt Kordt, 1969 im Dom zu Münster zum Priester geweiht, in seiner Heimatgemeinde Selm. Hier wohnt er in seinem Elternhaus (mit schönem Garten) – die Eltern betrieben eine Bäckerei – nicht weit entfernt von Bruder und Cousine.

Die seit Juni fusionierte Gemeinde St. Mauritius Nordkirchen (13 000 Mitglieder) ist ein Zusammenschluss aus Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Ein Leitender Pfarrer, ein indischer Pater, Alfred Kordt als Vicarius Cooperator, ein Diakon und eine Pastoralreferentin sind als Seelsorger tätig. „Dort haben wir drei Kirchen. Aber die Hoetmarer Lambertus-Kirche vermisse ich nach wie vor. Sie hat durch ihre Schlichtheit einen besonderen Charme und ist für mich eines der schönsten Gotteshäuser im Bistum“, findet Alfred Kordt. Seine priesterlichen Aufgaben führten ihn nach Neuenkirchen bei Rheine, Altenberge, Xanten, Recklinghausen und Ibbenbüren.

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