Alles sauber für Startschuss im Freibad
Mit Besen, Schaufel und Fugenkratzer reinigen (v. l.) Nils Rotthaus, Christian Waltering, Andreas Primke und Tristan Lerchner den Beckenumgang für die Saisoneröffnung im Freibad. Bild: Krönauer

Warendorf (ick) - Mit freiem Eintritt bis 12 Uhr locken die Stadtwerke Warendorf ins Freibad. Bereits ab 8 Uhr ist für Frühschwimmer geöffnet, ab 10 Uhr folgt dann das offizielle Anschwimmen.  Bis dahin wird das Gelände im Emsseepark noch kräftig aufpoliert. „Unterstützt werden wir bei den Reinigungsarbeiten von Mitarbeitern des Baubetriebshofs und der Freckenhorster Werkstätten“, sagt Ingo Schubert, Stellvertretender Betriebsleiter der Bäder der Stadtwerke. Mit Fugenkratzer, Schaufel und Besen rücken die Mitarbeiter der Freckenhorster Werkstätten dem Unkraut am Beckenumgang zu Leibe. Ihnen stand am Dienstag der Schweiß im Gesicht, denn die Sonne schien vom Himmel. Trotzdem mache ihnen die Arbeit an der frischen Luft Spaß, bestätigt Nils Rotthaus von den Werkstätten.

Seit März laufen die Vorbereitung für die Eröffnung des Freibads. Ingo Schubert erläutert: „Die Schwimmbadtechnik wurde überprüft und das Sprungbrett kontrolliert, damit tollkühne junge Menschen von dort herunter Kunstsprünge machen können.“ In den vergangenen Tagen haben Mitarbeiter des Baubetriebshofs die Rasenflächen und Hecken geschnitten. Außerdem haben sie das Beachvolleyballfeld und den Sandkasten für die Kinder gereinigt, damit sich Familien dort wohlfühlen, sagt Schubert. Die Schwimmbecken selbst wurden ebenfalls geputzt.

Eine Woche habe es gedauert, das große Becken mit Wasser zu befüllen, erklärt Ingo Schubert. Insgesamt ergebe das zusammen mit dem Kinderbecken eine Wassermenge von 2400 Kubikmetern. „Das einmal befüllte Becken wird weiterhin stetig zu 100 Prozent gefiltert, so dass das Wasser zu jeder Tages- und Nachtzeit die DIN-Norm erfüllt.“ Auf die entsprechende Temperatur von 24 Grad Celsius komme man durch Gasheizung und durch Sonnenenergie. „Das Wasser hat sechs bis acht Grad, wenn es von den Stadtwerken hierherkommt. 18 Grad Celsius sind jetzt erreicht, nachdem das Wasser durch von der Sonne erwärmte Schläuche gepumpt wurde. Die restliche Differenz bis 24 Grad Celsius gleicht die Gasheizung aus.“

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