Alte Stadtschänke fürs Seniorenwohnen
Bild: Spiekermann
So sehen die Neubaupläne für das Eckgebäude Lüningerstraße/Mühlenstraße aus. Der Entwurf stammt von dem Beelener Architekturbüro Spiekermann.
Bild: Spiekermann

Am Freitag haben Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebs die Bäume vor dem Haus mit der Nummer 16 entfernt. Bauzäune wurden errichtet und die Versorgungsleitungen gekappt.

Sanierung lohnt nicht

2007 hatte Hermann Hankemeier das damals bereits leerstehende Gebäude in Warendorf, Lüningerstraße/Mühlenstraße,  das in den 80er- und 90er-Jahren den Seniorentreff beherbergt hatte, erworben. Schnell habe sich herausgestellt, dass sich eine Sanierung der Substanz nicht lohne. Der Unternehmer fasste den Entschluss, die alte Stadtschänke abzureißen.

Bauzeit ein halbes Jahr

Zum Neubau, der komplett barrierefrei und unter anderem mit einem Aufzug ausgestattet sein wird, gehört auch ein Innenhof mit Pkw-Stellplätzen. Mit den Bauarbeiten für das neue Wohnhaus soll umgehend nach dem Abriss begonnen werden. „Der Zeitrahmen ist eng gesteckt“, erklärt Hankemeier, der in den Neubau einen Betrag im höheren siebenstelligen Bereich investieren wird. Bis zum Heimatfest „Mariä Himmelfahrt“ soll die Bautätigkeit im Außenbereich weitestgehend abgeschlossensein.

Engpass für Verkehr

Die Gasse zur Kolkstiege (Mühlenstraße) wird für den Pkw-Verkehr vorübergehend gesperrt. Fußgänger werden den Durchgang jedoch weiterhin nutzen können. Die Lüningerstraße selbst bleibt befahrbar. Die Nutzung der Straße und der Parkbuchten wird jedoch zeitweise eingeschränkt sein.

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