Altes Fachwerkhaus steht in Flammen
In voller Ausdehnung steht das Haus in der Kleistraße in Flammen. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort

„Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, gab es schon eine starke Rauchentwicklung“, berichtete Einsatzleiter Christof Amsbeck im „Glocke“-Gespräch. Deshalb seien neben dem Löschzug Freckenhorst auch der Löschzug Hoetmar und ein Löschzug aus Warendorf zur Einsatzstelle beordert worden. Unterstützung erhielt die Feuerwehr auch aus Everswinkel, von wo aus eine Drehleiter anrückte.

Eine Hauptaufgabe der Feuerwehr war es, das Übergreifen des Brandes auf die benachbarte Bebauung zu verhindern. „Das ist zu 100 Prozent gelungen“, bilanzierte Amsbeck. Zu einem Problem entwickelte sich die Wasserversorgung: „Alle Hydranten in diesem Gebiet setzen auf eine Ringleitung auf“, berichtet Einsatzleiter Amsbeck. Deshalb habe man die Wasserversorgung auch von der Hoetmarer und der Westkirchener Straße aus sichergestellt und zudem zwei Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt. „Die Wasserversorgung ist in diesem Bereich von Freckenhorst nicht ausreichend“, so Amsbeck. 

Ein Bild von der Lage vor Ort machten sich auch Kreisbrandmeister Heinz Nordhoff und Landrat Dr. Olaf Gericke. „Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hat hervorragend geklappt„, so Dr. Gericke. 

Mehr als 100 Einsatzkräfte waren in Freckenhorst tätig. Eine Person musste vom Rettungsdienst betreut werden.

SOCIAL BOOKMARKS