Anschubfinanzierung für Bewegungsgarten
Bild: Kleigrewe
Eine Arbeitsgruppe des Ortsentwicklungskonzepts hat das Projekt Bewegungsgarten für alle Generationen detailliert ausgearbeitet.
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Eine Arbeitsgruppe des Ortsentwicklungskonzepts hatte einen detaillierten Plan für einen solchen Kommunikations- und Bewegungstreffpunkt für Jung und Alt im Klostergarten aufgestellt und seine Umsetzung beantragt („Die Glocke“ berichtete).

Die Stadt werde das Projekt in jedem Fall positiv begleiten, hieß es dazu in einer Stellungnahme der Verwaltung. Die für Geräte, Montage und Wegebau veranschlagte Summe in Höhe von rund 125.000 Euro könne aber angesichts der Haushaltslage auf keinen Fall in den städtischen Haushalt für das Jahr 2013 eingestellt werden. Außerdem müsse geprüft werden, wer die Kontrolle und mögliche Reparatur der aufzustellenden Geräte übernehme. Sollte der Baubetriebshof diese Aufgaben leisten, müsse über eine Kompensation, wie zum Beispiel die Schließung eines Spielplatzes in Freckenhorst, nachgedacht werden.

Um die Kosten zu senken, hatten sich Mitglieder der Arbeitsgruppe mittlerweile Gedanken über eine Reduzierung der Geräte und einen vereinfachten Ausbau des Weges gemacht. Zudem hatten sie ins Auge gefasst, Sponsoren für einen Teil der Geräte zu suchen. Das Ergebnis: Bei Sponsorengeldern in Höhe von 19 800 Euro und einer abgespeckten Version des Bewegungsgartens würden für die Stadt Kosten in Höhe von rund 45.000 Euro bleiben. Eine Förderung durch die Bezirksregierung in Höhe von rund 18.900 Euro könnte gegengerechnet werden.

Die CDU-Fraktion halte es für sinnvoll, statt der von der Verwaltung vorgeschlagenen 30.000 Euro insgesamt 45.000 Euro als Anschubfinanzierung für den Bewegungsgarten in den Haushalt einzustellen, erklärte Peter Molitor. Das diene auch dazu, den Schwung zu erhalten, den die Freckenhorster aus der Arbeit am Ortsentwicklungskonzept mitgenommen hätten, ergänzte Martin Richter. „Wir können nicht sofort beim ersten, noch dazu sehr gut durchdachten Projekt auf die Bremse treten. Das wäre kontraproduktiv.“ Auch die SPD-Fraktion sprach sich für einen 45.000-Euro-Zuschuss aus. „Ich hoffe nur, dass es dafür auch eine Mehrheit im Rat gibt“, meinte Peter Marberg mit Blick auf das letztlich entscheidende Gremium

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