Arbeitskreis Emsinsel: Visionärer Entwurf
Bild: Ring
Eine Emsinsel wie gemalt: Die gestern Abend vom „Arbeitskreis Emsinsel“ vorgestellte Vision zeigt einerseits deutlich die Grundkonzeption, lässt Details der Ausgestaltung aber bewusst verschwommen.
Bild: Ring

Die visualisierte Konzeptidee zeichnet sich durch eine deutlich grüner gewordene Emsinsel und den Erhalt nicht nur der als denkmalwert anerkannten Verwaltungs- und Pförtnergebäude aus, sondern auch durch einen konsequenten Verzicht auf jegliche Neubebauung. In diesem Punkt stellt sich der Arbeitskreis gegen das von Baudirektor Peter Pesch favorisierte Vorhaben einer neuen Wohnbebauung auf dem ehemaligen Werksgelände.

Aufgegriffen hat der Arbeitskreis aber die Idee von Pesch, den Hauptarm der Ems quer durch den Emsseepark in den Emssee zu leiten, wobei die Ausgestaltung im Detail bewusst offen gelassen wird. So versteht Klaus G. Ring  vom Arbeitskreis seine „Modellskizze als reine Zielvorgabe“; die detaillierte Ausgestaltung müsse über einen auf Konsens ausgelegten Ideenwettbewerb konkretisiert werden, den Bürgerschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam ausgestalten sollten.

Verzicht auf Neubebauung und sinnvolle Nutzung des vorhandenen Gebäudebestands stellten „die preiswerteste aller Möglichkeiten dar und böten allen Bewohnern ungeahnte Chancen öffentlicher Begegnung und Betätigung“, sagte Ring.

Weitere Details zu der vorgestellten Planung in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 27. März.

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