Auch Glücksbringer brauchen Schutz
Bild: Baumjohann
Täglichen Kundenkontakt kann Edmund Becker nicht vermeiden – da sind Schutzmaßnahmen doppelt erforderlich.  Bild: Baumjohann
Bild: Baumjohann

Dennoch spielen die Themen Corona und Infektionsschutz in diesen Tagen natürlich auch bei den Hausbesuchen von Schornsteinfegern eine nicht zu unterschätzende Rolle. „Wir bemühen uns, unsere Besuche im Vorfeld anzukündigen“, macht Edmund Becker deutlich. Zudem halten seine Kollegen und er sich selbstverständlich an die Hygieneregeln.

„Wir verzichten auf den Händedruck und niesen, falls notwendig, in die Armbeuge“, nennt der Freckenhorster die gängigen Maßnahmen zum Infektionsschutz. Zudem arbeiteten die Schornsteinfeger in diesen Tagen mit Schutzhandschuhen und achteten darauf, den Mindestabstand untereinander und zu ihren Kunden einzuhalten. „Die Gefahr einer Übertragung des Corona-Virus’ ist bei Einhaltung der Hygienevorschriften meines Erachtens auszuschließen“, macht Edmund Becker deutlich und versichert: „Wir führen nur die Arbeiten durch, die für alle Beteiligten bei Einhaltung der Schutzmaßnahmen unbedenklich sind.“

Für Edmund Becker und seine Mitarbeiter stehen zudem regelmäßige Arbeitsunterbrechungen zum Händewaschen auf dem Programm. „Alle haben zudem Desinfektionsmittel dabei, um die Hände vor und nach dem Kundenbesuch keimfrei machen zu können“, stellt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger klar. Für Edmund Becker und seine Mitarbeiter sind diese vorbeugenden Maßnahmen Selbstverständlichkeiten.

 Und so versuche man auf Kundenwunsch auch, Termine zu verschieben, solange das mit den im Feuerstättenbescheid festgelegten Fristen möglich sei. „Einige Kunden äußern schon Bedenken“, hat Becker Verständnis für Corona-Sorgen in der Kundschaft. „Es gibt mehr Aufklärungsbedarf und mehr Gespräche mit den Kunden“, hat Becker bei seinen Hausbesuchen in jüngster Zeit festgestellt. „Die Arbeit läuft aber dennoch einigermaßen rund“, bilanziert er und wünscht sich, dass die Schornsteinfeger auch in Zukunft wieder vermehrt als Glücksbringer gelten. Der Beitrag zur Verminderung der Ausbreitung des Corona-Virus’, den Becker und seine Berufskollegen in diesen Tagen unternehmen, ist da mit Sicherheit hilfreich.

SOCIAL BOOKMARKS