Auch in Warendorf soll es bald „heulen“
Sirenen der neuen Generation sollen zunächst an drei Stellen in den Stadtteilen Warendorf und Freckenhorst auf Schulen fest installiert werden.

Auch in der Kreisstadt soll es wieder Sirenen geben, die möglichst das ganze Stadtgebiet beschallen. Das Gesetz zur Neuregelung des Brandschutzes, der Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes (BHKG) besagt, dass die Kommunen für die Warnung der Bevölkerung verantwortlich seien. Als Hilfsmittel steht bislang die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) zur Verfügung. Sie warnt deutschlandweit vor Gefahren.

Zuschuss für die Stadt in Höhe von 33.000 Euro

Darüber hinaus wurden aus Zuschussmitteln des Landes für Warendorf sechs mobile Warnanlagen angeschafft. Diese sollen der Feuerwehr eine individuelle Warnung durch Textdurchsagen in einem räumlich begrenzten Bereich ermöglichen. Die Stadt hat einen Zuschuss von gut 33.000 Euro dafür erhalten. Das Geld sei zweckgebunden im Rahmen eines kreisweiten Konzepts einzusetzen, sagt Olaf Schröder, der bei der Stadtverwaltung für die Feuerwehr zuständig ist.

Nun haben die Feuerwehren im Kreis in Zusammenarbeit mit den Behörden vorgeschlagen, die Zuschussmittel für die Errichtung oder Erweiterung eines stationären Sirenensystems zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung zu verwenden.

Gesamtes Stadtgebiet soll mit Sirenen ausgestattet werden

Laut „Warnerlass“ des Landes findet künftig jeweils am ersten Donnerstag im September landesweit der „Warntag“ statt, bei dessen Premiere in Warendorf gar nichts in Sachen Probealarm passiert ist. Der Bürgermeister schlägt nun vor, mit den Zuschussmitteln zunächst drei Sirenen fest zu installieren. Um eine möglichst große Zahl an Einwohnern zu erreichen, sollen neben zwei Standorten in Warendorf (Gesamtschule, Kapellenstraße und Laurentiusschule, Dr.-Leve-Straße) ein Standort in Freckenhorst (Everwordgrundschule, Am Wörden) mit jeweils einer Sirene ausgestattet werden.

Das ist aber nur der Anfang. Ziel sei es, das gesamte Stadtgebiet mit Sirenen auszustatten, wurde jetzt im Hauptausschuss mitgeteilt. Hierzu würden weitere Zuschüsse des Landes erwartet. Ziel müsse es sein, so Schröder, dass die zur Warnung eingesetzten Systeme kreisweit kompatibel seien und mit den gleichen Software-Tools angesteuert werden könnten. Daher sollen kreisweit Sirenen vom selben Hersteller beschafft werden.

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