Aus für Spielplatz am Dohlenweg
Bild: Edelkötter
Der Spielplatz am Falkenweg soll aufgewertet und speziell für kleinere Kinder, die im Warendorfer Süden wohnen, hergerichtet werden.
Bild: Edelkötter

Lediglich Daniel Kebschull (Grüne) votierte für eine „Wiederbestückung“ der Anlage mit Spielgeräten und den damit verbundenen Weiterbetrieb. Wolfgang Stüker (SPD) enthielt sich der Stimme. „Ich habe mir den Platz einmal angesehen und auch mit einem Anwohner gesprochen“, erklärte Kebschull. Demnach solle der Spielplatz stark frequentiert gewesen sein. Kebschull regte an, anstelle des Spielplatzes am Dohlenweg den deutlich kleineren Platz am Falkenweg stillzulegen.

Hubert Schulze Althoff, Leiter des Baubetriebshofes, verdeutlichte die Sichtweise der Stadt Warendorf: „In einer Entfernung von lediglich 270 Metern befindet sich der Spielplatz am Falkenweg, der gefahrlos zu erreichen ist. Den werden wir speziell für kleinere Kinder aufwerten. Für größere Kinder bietet sich der 300 Meter entfernt liegende Erlebnisspielplatz am Nachtigallenweg an.“ Der Spielplatz am Dohlenweg, so hätten die Mitarbeiter des Baubetriebshofs bei Säuberungsarbeiten stets festgestellt, sei von Kindern kaum bespielt und lediglich von Jugendlichen als Treffpunkt genutzt worden, so Schulze Althoff weiter.

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung hatte der Rat der Stadt Warendorf die Schließung von 22 Spielplätzen in Warendorf beschlossen. Neun davon sind inzwischen zurückgebaut worden, darunter auch der Platz am Dohlenweg. Gegen die Schließung hatten 130 Bürger per Unterschriftenliste protestiert. Allerdings, so erklärte Hubert Schulze Althoff, hätten auch Personen unterschrieben, die kilometerweit vom Dohlenweg entfernt wohnten.

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