Ausbildung in Teilzeit absolvieren
Marleen Kröger und ihre Kollegen vom Verein Impulse helfen unter anderem jungen Eltern bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit.

TEP heißt das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Programm. TEP steht für die Schlagwörter Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen, wie der Verein mitteilt.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels in vielen Branchen rücke ein bisher wenig beachteter Personenkreis in den Blick: junge Erwachsene, die – weil sie Familienaufgaben in der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen wahrnehmen – ihre Ausbildung nicht beenden oder auch gar nicht erst beginnen konnten.

Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt bei einer Ausbildung in Teilzeit mindestens 25 Wochenstunden, in der Regel 30 Stunden. Die tägliche Arbeitszeit soll höchstens sechs Stunden betragen. Die Vergütung kann entsprechend der zeitlichen Verkürzung 75 Prozent ausmachen und wird vom Betrieb getragen.

Impulse bietet den Teilnehmern eine vorangehende Beratung, Hilfe bei der Organisation der Kinderbetreuung, individuelles Bewerbungstraining und Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz. Die ersten acht Monate der Ausbildung werden durch den Verein begleitet, wozu Hilfsangebote bei persönlichen und finanziellen Fragen und ein individueller Stützunterricht zur Begleitung des Berufsschulunterrichts gehören.

Eine Altersgrenze besteht nicht. Interessierte können sich zur Vereinbarung eines ersten Beratungsgespräches direkt an Impulse wenden: Marleen Kröger, Tel. 02581/9328-18 oder info@impulse-warendorf.de

SOCIAL BOOKMARKS