Ausstellung übers Einkaufen anno dazumal
Bild: Baumjohann
Gleich drei nachfolgende Generationen freuen sich, hinter der Theke zu stehen, an der Anton Klemann früher bedient hat: (v. l.) Paul Kiefer, Micha Kiefer, Ingrid Büscher und Marianne Kiefer. Die Einrichtung der ehemaligen Cigarrenhandlung wird in der Ausstellung im Stadtmuseum gezeigt.
Bild: Baumjohann

Die Ausstellung entführt in Einkaufswelten vergangener Jahrzehnte. Die Eisenwarenhandlung Barth, die Buch- und Schreibwarenhandlung Bohmert, der Hutfabrikant Brockötter, die Drogerie Bunne, die Cigarrenhandlung Klemann, Korb- und Spielwaren Pecher, die Blechwarenhandlung Pera, Kindermoden Sandmann und Veltmans Hirsch-Apotheke – sie alle werden in der neuen Dauerausstellung präsentiert.

Gezeigt wird das typische Warenangebot vergangener Zeiten, originale Werbeanzeigen und teilweise auch noch die erhaltenen Inneneinrichtungen der Geschäfte. Das wirkt dann, als hätten die früheren Besitzer ihre Ladenlokale gerade erst verlassen.

Offiziell eröffnet wurde die Exposition am Samstag, am Vorabend des „Tags des offenen Denkmals“. Alfred Smieszchala führte die Besucher kenntnisreich durch die neue Dauer-Exposition Ausstellung.

Dass sie im zweiten Obergeschoss des Stadtmuseums für gehbehinderte und ältere Menschen schwer zu erreichen ist, war am Rande der Ausstellung auch Thema. Hier scheint eine bereits vor Jahren intensiv diskutierte bessere Erreichbarkeit der Ausstellungen im denkmalgeschützten, historischen Rathaus eine Neuauflage zu erfahren.

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