B64n: Runder Tisch lotet Kompromisse aus
Bild: Wild
Zu einem "Runden Tisch" haben sich auf Einladung der SPD am Mittwoch in Warendorf Befürworter und Gegner der B64n getroffen. Mit dabei waren unter anderem (v.l.) Dr. Martin Thormann, Paul Afhüppe, Udo Gohl, Gastgeber Bernhard Daldrup, Joachim Brendel, Sebastian Hartmann, Hermann-Josef Schulze-Zumloh, Andrea Kleene-Erke, Andreas Hornung und Franz-Ludwig Blömker.
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Das Gespräch fand auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (Sendenhorst) statt, um den Entscheidungsträgern in Berlin einen Eindruck von der Stimmung vor Ort zu vermitteln. Hinzugekommen waren die SPD-Abgeordneten Christina Kampmann (Bielefeld) für den Kreis Gütersloh und Sebastian Hartmann (Rhein-Sieg-Kreis), der im Verkehrsausschuss des Bundestags sitzt.

Hartmann wird als einer der Ersten den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) auf den Tisch bekommen, den  Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) im Herbst in die Gremien einbringen wird. Mit dem BVWP wird sich entscheiden, mit welcher Realisierungspriorität die Ortsumgehungen für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz versehen werden.

Auf diese Entscheidung, die sich im Wesentlichen am Kosten-Nutzen-Wert orientieren dürfte, warten Befürworter und Gegner gleichermaßen. Danach, da waren sich beide Seiten einig, werde über Details des Ausbaus zu reden sein. Als Alternative zum bisher geplanten kreuzungsfreien, dreispurigen Ausbau der Ortsumgehungen halten die Kritiker einen zweispurigen, plangleichen Ausbau für wünschenswert, und sie brachten als Kompromiss eine Verbreiterung (2+1-Lösung) der Zwischenstücke (zum Beispiel zwischen Telgte und Warendorf) ins Spiel. Die Bundespolitiker versprachen, sich bei den Kollegen in Düsseldorf für eine Freckenhorster Umgehung (L 547), die auch unabhängig vom Bau der B 64n realisiert werden könnte, starkzumachen.

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