B64n: Stadt bevorzugt Parallelführung
Die bevorzugte Variante der Stadt: Die Umgehungsstraßen Warendorf und Freckenhorst werden parallel bis zum Anschluss an die bestehende L 547 (Freckenhorster Straße) geführt und zwischen Kreishaus und Am Siechenhorst damit verknüpft.

Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung für eine Sitzung des Planungsausschusses am 4. Mai hervor. 

Der Landesbetrieb Straßenbau hatte im August zwei Varianten zur Trassenführung vorgelegt, zu denen die Stadt Stellung beziehen sollte. Diese stellten Mitarbeiter der Behörde auch in der Sitzung des Planungsausschusses im September vor. Dort wurde vorgeschlagen, die Waterstroate in die Planungen einzubeziehen. Diese Idee nimmt die Stadt nun auf und regt beim Landesbetrieb an, die – ausgebaute – Waterstroate an die Freckenhorster Umgehung (L 547n) anzubinden.

Es möge im weiteren Verfahren geprüft werden, ob so „eine verbesserte Erschließung der westlichen Gewerbegebiete und damit höhere Entlastungswirkung für die Stadt Warendorf“ erreicht werden könne, heißt es in der Vorlage. Die Stadt bittet den Landesbetrieb zudem, neben dieser Variante auch die Alternativ-Variante auf eine ausgebaute Waterstroate umzustellen – „für eine abschließende Beurteilung der Varianten“.

Die Alternative (Variante I) sieht eine Verknüpfung der Umgehungen sowie der Waterstroate südwestlich des Hanseviertels, in der Nähe der Hofstelle Brinkmann, vor. Die bestehende Freckenhorster Straße würde ohne Anbindung über die B 64n geführt.

Mit der Beurteilung der Varianten und der Ausarbeitung einer begründeten Stellungnahme hatte die Stadt das Büro Ingenieurplanung Wallenhorst (IPW) beauftragt. Dessen Arbeit habe sich verzögert, weil es zusätzliches Datenmaterial vom Landesbetrieb habe beschaffen müssen, schreibt die Stadt in der Vorlage. In diesem Monat nun habe das Büro die Untersuchungsergebnisse vorgestellt. Ein Mitarbeiter stellt sie auch in der Ausschusssitzung vor.

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