Badsanierung: Zwei Millionen Euro Kosten?
Vor allem auch Kinder nutzen das Freckenhorster Lehrschwimmbad. Nach einem Gutachten soll die Sanierung zwei Millionen Euro kosten.

Am 1. Oktober hatte sich die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Warendorf GmbH in – wie üblich – nichtöffentlicher Sitzung mit dem Thema „Sanierungsbedarf für das Lehrschwimmbad Freckenhorst“ befasst. Da offensichtlich Sitzungsergebnisse mittlerweile öffentlich bekannt gemacht worden seien, sehe er sich als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung dazu veranlasst, Stellung zu nehmen, erklärte Bürgermeister Jochen Walter in einer Pressemitteilung.

In Abstimmung mit dem Verein „Pro Bad “habe die Geschäftsführung der Stadtwerke Warendorf GmbH einen Gutachter beauftragt, den Sanierungsbedarf im Lehrschwimmbad Freckenhorst zu analysieren und kostenmäßig zu beziffern, heißt es darin. Dieses Gutachten liege mittlerweile vor. Für den darin dargestellten Sanierungsbedarf werde ein Kostenvolumen von insgesamt zwei Millionen Euro angesetzt. Inwieweit dieser Ansatz realistisch beziehungsweise zwingend sei, müsse noch abschließend geprüft werden. Die Ergebnisse des Gutachtens seien den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung vorgestellt worden. Außerdem seien entsprechende schriftliche Unterlagen übermittelt worden, teilt der Bürgermeister mit. Er habe als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung die Mitglieder gebeten, auf dieser Basis die fraktionsinternen Beratungen anzustoßen.

In den bisherigen Diskussionen hatten sich die Fraktionen ebenso wie die Bürgermeisterkandidaten für einen Erhalt des Freckenhorster Lehrschwimmbads, an dem aufgrund eines Sanierungsstaus sowohl technisch als auch baulich dringend gearbeitet werden muss, stark gemacht. Allerdings hatte bis jetzt immer ein Kostenvolumen von 880 000 Euro für die Sanierung im Raum gestanden.

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