Baubeschluss für Gesamtschulausbau
Bild: Edelkötter
Blick auf den östlichen Gebäudeflügel der Gesamtschule: Der Trakt rechts soll um eine Etage aufgestockt werden.
Bild: Edelkötter

Nach Plänen des Architekturbüros Lippert soll der östliche Gebäudetrakt durch eine Etage aufgestockt werden. Dort entstehen sechs weitere, zusammenhängende Klassenräume, die einen Jahrgangsunterricht gemäß der Vorgaben für den Betrieb einer Gesamtschule gewährleisten. Um die Notwendigkeit der Investition hatte es in den Gremien des Stadtrats einen erbitterten Streit gegeben. Erst nach Durchführung eines rund fünfstündigen Schulworkshops, bei dem die Stadtverwaltung Prognosen hinsichtlich der Schülerzahlentwicklung sowie Details zu den Raumanforderungen für die Gesamtschule präzisiert hatte, glätteten sich die Wogen. Da sich die Bautätigkeiten an der Schule voraussichtlich bis ins kommende Kalenderjahr hinziehen werden, die neuen Schüler der künftigen Jahrgangsstufe fünf aber bereits zum Schuljahreswechsel im Sommer in die Gesamtschule strömen, muss in der Bildungseinrichtung an der Kapellenstraße vorübergehend improvisiert werden. Unterricht in den eigentlich „abgängigen“ Pavillons der ehemaligen Hauptschule ist für die Übergangszeit unvermeidbar. Um die Belastungen für die neuen, jüngsten Schüler so gering wie möglich zu halten, sollen nicht sie, sondern die älteren, an der Schule bereits akklimatisierten Jugendlichen in die Container einziehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen die Pavillons dann abgebrochen werden. Investiert werden soll nicht nur in Unterrichtsräume, sondern auch in Mensa und Sanitäranlagen. Baubeschlüsse sollen dafür im Herbst herbeigeführt werden.

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