Baudirektor Knaup verlässt Warendorf
Bild: Wild
Baudirektor Oliver Knaup wird Warendorf verlassen und zum 1. April das Amt des Technischen Beigeordneten in Euskirchen übernehmen.
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Knaups Dienstantritt in Euskirchen wird am 1. April dieses Jahres sein. Dass Knaup in Warendorf vor dem Absprung steht, hatte sich bereits vor Jahresfrist angekündigt, als seine Name auf der Bewerberliste für die Leitung des Baudezernats der Stadt Ahlen gestanden hatte. Seine Bewerbung hatte der Warendorfer Baudirektor damals kurzfristig zurückgezogen. Die „Stadt mit Gesicht“ – wie sich Euskirchen in einem Werbeslogan nennt – erhält nun ein Gesicht, das sich während seiner Amtszeit in Warendorf nachhaltig in die Öffentlichkeit eingebracht hat

 „Wir verlieren mit Oliver Knaup einen tatkräftigen Kollegen“, erklärte der Städtische Beigeordnete Dr. Martin Thormann im Rahmen der Planungsausschusssitzung im Rathaus, der Knaup ferngeblieben war, um sich zum gleichen Zeitpunkt in Euskirchen wählen zu lassen. Dr. Thormann kündigte bereits an, dass es durch den Weggang Knaups „Probleme bei der Realisierung von Stadtentwicklungsprojekten“ geben könne und bat um Verständnis, wenn zunächst nicht mehr alles so schnelle gehen werde. Zur nächsten Sitzung des Stadtrats am 14. Februar wolle die Verwaltung den Entwurf einer Stellenausschreibung vorlegen, mit dem Ziel, den frei werdenden Posten im Bauamt so schnell wie möglich neu zu besetzen. Thormann vermutet jedoch, dass sich das Auswahlverfahren bis zum Spätsommer hinziehen werde.

Unklar ist noch, wie die Leitung des Abwasserbetriebs, die Baudirektor Knaup in Personalunion inne hat, übergangsweise geregelt wird. Hier wird der zweite Betriebsleiter Ralf Bücker zunächst die Geschicke leiten. „Wir werden prüfen, ob formal eine zweite Person für die Betriebsleitung bestellt werden muss“, so Dr. Martin Thormann.

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