Bei Feuerwerkskörpern Regeln beachten  
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Beim Abbrennen von Feuerwerk müssen gewisse Regeln beachtet werden.
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Um Unfälle zu vermeiden, sollte grundsätzlich die Gebrauchsanweisung gelesen werden, die sich auf den Verpackungen der Feuerwerkskörper findet, empfiehlt Welzel. Vor allem Böller bergen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Eltern sollten darauf achten, dass diese nicht Kleinkindern in die Hände fallen. Außerdem sollten die Böller in ausreichender Entfernung zu Menschen und Tieren und nur im Freien gezündet werden. Kaufen dürfen Feuerwerkskörper nur Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Nur an Silvester sowie am Neujahrstag ist das Abbrennen von Feuerwerk gestattet. Wer das Neue Jahr mit Silvesterraketen begrüßen möchte, muss dafür Sorge tragen, dass diese aus einem bruchsicheren und standfesten Gefäß abgeschossen werden. Mit Sand gefühlte Sektflaschen verringern das Risiko, dass die Flaschen umfallen und die Raketen unkontrolliert umherfliegen. „Zu Fachwerkhäusern muss ein Sicherheitsabstand eingehalten werden“, sagt Welzel. Dort bestehe erhöhte Brandgefahr. Gleiches gilt für Häuser mit Reetdächern. Kameraden der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr stehen im Ernstfall auf Abruf bereit. In der unmittelbaren Nähe von Altenheimen, Krankenhäusern und Kirchen ist das Knallen verboten. Die „Feuerwerker“ sind auch für die Aufräumarbeiten verantwortlich. Es sei nicht erlaubt, den Dreck liegen zu lassen, sagt Welzel: „Das gebietet schon der gesunde Menschenverstand.“ Oft werde das Aufräumen versäumt. „Viele öffentliche Plätze gleichen am Neujahrstag einem Schlachtfeld“, sagt der stellvertretende Ordnungsamtsleiter. Eine Gefahr bestehe darin, dass Kinder fehlgezündete Böller aufheben und sich an ihnen verletzen. Laut Bundes-Immissionsschutzgesetz herrscht von 22 bis 6 Uhr Nachtruhe. Jedoch besteht die Möglichkeit, das Gesetz an Feiertagen anzupassen. Im Vitusdorf wird an Silvester die Nachtruhe auf 3 bis 6 Uhr morgens verschoben. Daran halten sich die Everswinkler auch, sagt Welzel. In den vergangenen Jahren habe es keine Zwischenfälle gegeben. Weder in Sachen Brandgefahr noch bei der Lärmbelästigung.

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