Beinahe-Rücktritt der Feuerwehrführung
Bild: Werner Stock
 Die Spitzen aus Feuerwehr und Verwaltung arbeiten wieder „Schulter an Schulter“ zusammen: Die Stellvertreter Christof Amsbeck und Hermann Josef Schwienhorst, Sachgebietsleiter Gustl Heitkämper, Bezirksbrandmeister Klaus Mönch (Münster), Bürgermeister Jochen Walter, Leiter der Feuerwehr Josef Recker und Dezernent Dr. Martin Thormann.
Bild: Werner Stock

Zwischenzeitlich sei der Streit beigelegt, durch die Moderation und das Engagement von Bürgermeister Jochen Walter arbeiteten Feuerwehr und Verwaltung wieder vertrauensvoll „Schulter an Schulter gut zusammen.“ 

Streit um Neukauf von MTW

Zum Hintergrund: In der Sitzung des Haushalt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses im März 2010 lehnten dessen Mitglieder die Beschaffung eines Mannschafts-Transportwagens (MTW) für die Feuerwehr Warendorf ab. „Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte“ sagte Reckers Stellvertreter Hermann Josef Schwienhorst am Rande der Generalversammlung. Nach den Querelen insbesondere um den Standort Nord sei es im Interesse der Sicherheit und der Kameraden an der Zeit gewesen, ein Zeichen zu setzen. Brandschutz bedeute eine hohe Verantwortung, insbesondere in Hinblick auf haftungsrechtliche Konsequenzen. Zwischenzeitlich träfen sich Feuerwehr- und Verwaltungsspitze zur regelmäßigen Aussprache, was zu Klarheit, beiderseitigem Verständnis und der Rückgewinnung von Vertrauen führe, so Schwienhorst.

Investitionen über vier Millionen Euro

ürgermeister Jochen Walter schilderte bei der Versammlung die Schwierigkeiten, mit denen eine Kommune zwischen klammen Kassen und dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung zu kämpfen habe. „Wir wollen bis 2013 zwei Millionen Euro in neue Feuerwehr-Fahrzeuge und bis 2014 dieselbe Summe in Baulichkeiten für unsere Feuerwehr investieren“ zeigte Walter den Wehrleuten die Planungen der Verwaltung auf. „Die Sicherheit unserer Bürger und der Stadt darf auch in Zeiten klammer Kassen nicht leiden.“

Bürgermeister will Recker halten

Eine weitere gute Nachricht: „Josef Recker wird am 15. Juni 60 Jahre alt. Das bedeutet eigentlich das Ende seiner aktiven Laufbahn. Ich werde jedoch seinen Antrag auf eine weitere dreijährige Tätigkeit genehmigen“, so Walter unter starkem Applaus der Versammlung.

SOCIAL BOOKMARKS