Benedikt Aschhoff König von Vohren
Bild: Baumjohann
Benedikt Aschhoff ist neuer König von Vohren. Er jubelt auf den Schultern von Präsident Andreas Große Hartmann (l.) und Johannes Schulze Zumloh.
Bild: Baumjohann

Seinen Volltreffer hatte der neue König, der schon 2007 und 2011 um die Königswürde mitgekämpft hatte, erst gar nicht bemerkt. „Ich hatte mich nach dem Schuss schon umgedreht“, bekannte Aschhoff. Dann aber war der Vogel doch noch zu Boden gefallen.

Vor dem Königsschuss hatten die Insignienjäger ihr Werk vollbracht. Den Apfel sicherte sich Uli Dopheide, das Zepter ging an Timo Jüttner-Große Frie und die Krone errang Josef Austermann.

Begonnen hatte das Schützenfest schon am Samstag, als die Kinder ihre neuen Majestäten ermittelten. Kinderkönigin Hanna Esterhues regiert mit Lara Krause, den Kinder-Hofstaat bilden Julia und Bastian Herte, Vanessa Erdmann und Max Kuckelmann, Rieke und Louis Kuckelmann sowie Moritz Mennemann und Mia Buhne. Ebenfalls am Samstag waren Melanie Dopheide und Christoph Westrup erfolgreich, die sich die Titel der Hampelmannkönige von Damengarde und Ehrengarde sicherten.

Vor dem Vogelschießen am Sonntag stand das scheidende Königspaar Hildegard und Antonius („Tönne“) Wöstmann noch einmal im Mittelpunkt. Präsident Andreas Große Hartmann dankte ihnen für ein gelungenes Schützenjahr. Gemeinsam ehrten sie die Jubilare und beförderten verdiente Gardisten. Zum Feldwebel befördert wurden Alexander Tenkhoff, Bernd Heseker und Bernd Lamers, Leutnant ist ab sofort Josef Austermann, den Dienstgrad Oberleutnant erhielt Stefan Linning. 25 Jahre halten Karl-Heinz Micke, Reinhard Affhüppe, Reinhold Affhüppe, Ralph Aerdker und Johannes Jochmaring dem Schützenverein Vohren die Treue, auf 50 Jahre Mitgliedschaft können Aloys Brüggemann, Willi Herte, Willi Luchtefeld, Melchior Mennemann, Bernhard Ostholt und Wilhelm Schmalenstroth zurückblicken. Neuer Träger des Ordens für besondere Verdienste ist Ferdi Lackhove.

Den Geehrten und allen anderen Schützen gratulierte die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser. „Es ist wichtig, zusammenzuhalten. Sie pflegen die Tradition vorbildlich.“

SOCIAL BOOKMARKS