Bezirksausschuss gegen Badschließung
Bild: Kleigrewe
Die Stimmen zur Entscheidung über das Lehrschwimmbad im Bezirksausschuss zählten (v.l.) Christoph Schmitz, Peter Pesch und Jörg Rehfeld von der Verwaltung aus.
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In der gleichen Konstellation sprach sich der Ausschuss dafür aus, die Sanierung des Bads auf der Basis des vorliegenden Gutachtens zu beschließen. Die Verwaltung soll dazu in Verbindung mit den Stadtwerken eine Ausführungsplanung entwickeln und außerdem einen Entwurf für einen neuen Vertrag mit dem Förderverein „Pro Bad“ erstellen.

Zuvor hatte Detlef Bäumer im Namen der Freckenhorster CDU-Ratsmitglieder mitgeteilt, dass sie – entgegen der Meinung der übrigen Fraktion – für einen Erhalt des Lehrschwimmbads stimmen würden. Die Vertreter der anderen Ratsfraktionen hatten bereits bei der Bürgerversammlung am Freitag angekündigt, dass sie sich geschlossen gegen den Verwaltungsvorschlag aussprechen wollten und taten das auch im Bezirksausschuss.

Wenig Zustimmung fand die von der FWG in die Diskussion gebrachte Variante eines Neubaus statt der Sanierung des bestehenden Lehrschwimmbads. Das würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen, der Betrieb solle möglichst nahtlos weitergeführt werden, waren sich die anderen Fraktionen einig.

Die Entscheidung über die weiteren OEK-Projekte wie Turnhalle oder Vereinshaus wurde einstimmig vertagt.

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