Big Band spielt 7000 Euro an Spenden ein
Bild: Gabi Wild
1500 bis 2000 Besucher, so die grobe Schätzung der Veranstalter, wollten sich am Donnerstagabend das Open-Air-Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr um Bandleader Oliver Timor Chadik auf dem Lohwall nicht entgehen lassen.
Bild: Gabi Wild

Hatte der offizielle Festakt noch im Kreis 300 geladener Gäste in der Georg-Leber-Kaserne stattgefunden, gab es auf dem Lohwall kurz darauf die ganz große Bühne. Zwischen 1500 und 2000 Besucher, so die grobe Schätzung der Veranstalter, wollten sich die Konzert-Gala nicht entgehen lassen.

Und sie wurden nicht enttäuscht: Die Big Band der militärischen Profimusiker deckte ein breites Repertoire von Swing bis Pop ab und setzte mit dem Einsatz der Gesangssolisten Jemma Endersby, Susan Albers und Paulo Matias sowie durch die grandiose Licht- und Videoshow nicht nur musikalisch, sondern auch optisch Glanzpunkte.

Und als nach gut anderthalb Stunden reiner Spielzeit Sinatras „My Way“ verklungen war, wurde nach der Abmoderation massiv die Zugabe gefordert, bei der mit „Purple Rain“ von Prince nochmal so richtig aus dem Vollen geschöpft werden konnte.

Als Moderator hatte der Tourmanager, Hauptmann Johannes M. Langendorf, manch lockeren Spruch auf den Lippen, aber ihm gelang es auch glänzend, in kurzweiligen Interviews mit Sportschul-Kommandeur Oberst Michael Maul und Bürgermeister Axel Linke sowie den Vereinsvorsitzenden Maria Mussaeus („Aktion Kleiner Prinz“) und Sibylle Holz („Frauen helfen Frauen“) den Anlass und die ernsthaften Hintergründe des Benefizkonzerts zu beleuchten.

Unter anderem prominente Sportsoldaten gingen anschließend mit Sammelbüchsen durchs Publikum. Am Ende waren mehr als 7000 Euro, die die Kinderhilfsorganisation, die Frauenberatungsstelle und das Frauenhaus gut gebrauchen können, gespendet worden.

Und es war, trotz zeitweilig bedrohlich dunkler Wolken, warm und trocken geblieben. Nur die Technik-Crew wurde beim Abbau nass. Um 4 Uhr waren sie fertig.

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