Bilanz zeugt von Kundenvertrauen
Bild: Kraneburg
Zufrieden mit der Bilanz: (v.l.) Die neue Marketingleiterin der Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf, Vorstand Paul-Ludwig Rosche und Vorstand Martin Weber.
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Mehr als 1,6 Milliarden Euro betreutes Kundenvolumen und ein um sieben Prozent gesteigertes Kreditgeschäft (508 Millionen Euro), bedeuteten laut Vorstand Martin Weber ein Wachstum, das in schwierigen Zeiten vom Vertrauen der Menschen in die Volksbank zeuge. Investitionen in regenerative Energien seien dabei ein Träger des Geschäfts gewesen, wobei Weber auch ganz deutlich machte, dass die Bank an diesen Fördermittelkrediten kaum verdiene. Weber: „Aber wir machen es trotzdem – und weisen die Kunden auch offensiv auf diese Möglichkeiten hin.“ Ganz wichtig für den Blick in die Zukunft ist für die Volksbank, die stark im Kreditgeschäft unterwegs ist, auch die Bewertung der Risiken. Rosche: „Wo gelebt wird, wird auch manchmal gestorben – da fällt auch mal was aus.“ Alle vertretbaren Kreditwünsche seien aber im vergangenen Geschäftsjahr erfüllt worden: „Bei uns steht keine Unternehmensbranche auf einem roten Index“, sei die Kreditportfoliostruktur als ausgewogen zu bewerten.

Der Markt verändert sich

 Im Immobilienbereich konnten 59 Objekte mit einem Kaufvolumen von 6,4 Millionen Euro vermittelt werden. „Der Markt verändert sich“, prognostiziert Paul-Ludwig Rosche tendenziell eine Zunahme der Altbauverkäufe. Neubaugebiete werde es nach der Entscheidung des Bezirksplanungsrats im direkten Geschäftsbereich der Volksbank in absehbarer Zukunft kaum mehr geben – und die noch freien Bauplätze seien begrenzt: Warendorf habe keine mehr, in Freckenhorst sei Feidiek II fast zugebaut, lediglich Sassenberg habe noch Flächen ausgewiesen. Nur leicht gesunken sei die Zahl der Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Eine Reduzierung der Personalkosten sei laut Rosche „auch nicht vordringlich unser Ziel“. 180 Beschäftigte zählt das Kreditinstitut, dazu zwölf Auszubildende. In den Hauptstellen Warendorf und Sassenberg arbeiten knapp 60 Mitarbeiter. Die Volksbank setze laut Weber verstärkt auf die Weiterentwicklung eigener Leute – denn die Erfahrung zeige: „Es ist unglaublich schwer geworden, geeignete Leute von außen zu bekommen.“

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