Bislang ist kein Buch durchgefallen
Bild: Poschmann
Zum letzten Treffen vor der Sommerpause des Lesekreises „Die Bücherfreunde“ kamen (hinten v. l.) Katrin Wichers, Bettina Malow, Maria Wallmeier, Jutta Dick sowie (vorne v. l.) Anne Ruhe, Petra Bosse, Edeltrud Ströer, Beate Isselstein und Cordula Mense-Frerich im Lesecafé der Stadtbücherei zusammen.
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Demnach gebe es für das Angebot ein reges Interesse, der Zuspruch sei sogar größer als erwartet. Bis zu 18 Bücherfreunde nehmen einmal in Monat für eineinhalb Stunden an den Treffen in der Stadtbücherei teil. Dort wird jeweils ein Buch intensiv besprochen. „Jedes Buch findet seine Fürsprecher, aber auch Gegner. Durchgefallen allerdings ist bisher keins der Bücher“, sagten die Initiatorinnen. Jüngste Teilnehmerin sei eine Schülerin, und auch ein Flüchtling finde sich unter den Bücherfreunden.

Beste Bewertung für „Diene Juliet“

Sieben Bücher seien bisher besprochen worden. Die beste Bewertung des Lesekreises erhielt „Deine Juliet“, ein zweiteiliger Briefroman von Mary Ann Shaffe aus dem Jahr 2008. „Ein Buch, das ich gern ein zweites Mal gelesen habe“ und „eine toll komponierte Handlung“ waren Reaktionen der Kritiker.

Indes, ein elitärer Literaturkreis wollen „Die Bücherfreunde“ nicht sein, auch wenn der eine oder andere Teilnehmer pointenreiche Rezensionen im Stil des verstorbenen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki hervorbringe. Vielmehr verstehe sich der Kreis als Treff in lockerer Runde, bei dem auch die Lust am Lesen geweckt werden solle. Leseempfehlungen aus diesen Treffen werden auch den Besuchern der Stadtbücherei regelmäßig vorgestellt. „Auch ich habe so manches Buch gelesen, das ich sonst nie in die Hand genommen hätte“, sagte Cordula Mense-Frerich.

Autobiografien sind der heimliche Renner

Vorgestellt werden bei den Bücherfreunden nicht nur Romane, sondern ebenso Sachbücher. Vor allem Autobiografien sind aktuell der heimliche Renner. Jetzt geht der Lesekreis bis zum September in die Sommerpause. Auch wenn es bereits eine Warteliste gibt, da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, können sich Interessierte für das kostenlose Angebot bei Sabine Mense in der Stadtbücherei melden: w 02581/541438.

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