Blumenpracht schmückt Stadtbild
Bunte Frühlingspracht: Ein Kreisbeet mit gelben und violett-weißen Stiefmütterchen pflegen (v. l.) Josef Tertilt, Teamleiter der städtischen Grünpflege, und Gärtner Jürgen Gärtner. Sie drücken locker sitzende Pflanzen fest in die Erde und entfernen aus dem Beet herabgefallene Äste der umstehenden Bäume. Bild: Krönauer

Zusammen mit Teamleiter Josef Tertilt kümmerte er sich am Mittwoch um das Frühlingsbeet am Emssee auf der Seite des Breuelwegs. Josef Tertilt erklärt: „Wir haben uns bei diesem Kreisbeet für die kleinblütigen Stiefmütterchen entschieden. Sie haben mehr Blüten als die größeren, und das sieht schöner aus.“ Die Beetformen und auch die Muster sind unterschiedlich. Dieses Kreisbeet hat in der Mitte einen Kreis aus violetten Stiefmütterchen mit weißen Augen, darum einen gelben Kreis und am Rand wieder die violett-weiße Sorte.

Mitte März haben die Gärtner 7000 Stiefmütterchen in Warendorf und Freckenhorst in die Beete gesetzt. Die Zeitvorgabe für die Pflanzzeit der Frühjahrsblumen sei Ostern, aber auch die Witterung habe Einfluss auf die Pflanzaktion. „Die Stiefmütterchen sind zwar unempfindlich, doch es sollte frostfrei sein. Sie mögen kühle Temperaturen. Dann blühen sie länger“, erklärt Tertilt.

Bevor die Blumen an Ort und Stelle kamen, haben die Gärtner die Erde mit einer Motorhacke aufgelockert und sie mit einer Holzharke gerade gezogen. Schließlich wurden die Blumen mit einer Pflanzkelle hineingesetzt. Die Blumen selbst seien in der Zeit im Folientunnel gewesen, wo sie im August des Vorjahres in Töpfen pikiert worden seien. „Ausgesät haben wir die Stiefmütterchen bereits Ende Juli“, betont Tertilt.

Eine weitere Frühlingsblume ist die mehrjährige Narzisse. „An der Pater-Markötter-Promenade haben wir seit 2013 ein Band mit Narzissen, das wir jedes Jahr verlängern. 1500 Zwiebeln haben wir im Herbst für dieses Frühjahr dorthin gepflanzt“, bilanziert Tertilt. Im Herbst seien auch Tulpenzwiebeln gesetzt worden. Sie befinden sich auf den Rasenflächen am Emssee und werden erst später blühen.

Zum Sommer werden die Beete neu bepflanzt. „Fuchsien, Margeriten, Begonien und Canna setzen wir abhängig von der Witterung Ende Mai“, erzählt Tertilt. Ein Kontrast aus weißen und roten Pflanzen in Blumensäulen wird den Marktplatz und Bahnhof verschönern. Und Ampeln an Laternen erscheinen im Sommer auch in der Innenstadt.

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