Blumenthaler feiern 60-Jähriges
Gute Bekannte: (v. l.) WaKaGe-Präsident Markus Hinnüber und Hans Nienberg, der Mitgründer der Freckenhorster Nachbargemeinschaft Blumenthal, die ihr 60-jähriges Bestehen feiert.

Blumenthal-Mitgründer Hans Nienberg (Gänsestraße) erinnert sich: „Die Gründungsversammlung fand damals in der Gaststätte Schmölders (im Besitz der Familie Niemerg) statt. Was freuten wir uns, dass es 1952 Bockwurst mit Brot und Senf gab.“ Erster Vorsitzender vom Blumenthal war Heinrich Freßmann. Wenn Hans Nienberg heute zurückblickt, muss er mit dem Kopf schütteln: „Wolff-Kreimer, Breede, Jostmann, Brinkhaus oder Tacke, sie haben in der Stiftsstadt Geschichte geschrieben, heute sind ihre Namen nur noch Geschichte.“

Als Freckenhorst noch Bahnstation war

Vor 60 Jahren war Freckenhorst auch noch Bahnstation, besaß eine florierende Molkerei (Direktor Hans Lampen). Und in der Stiftsstadt blühte das Kneipenleben, wie Hans Nienberg noch weiß. Die Bahnhofsgaststätte führte Fritz Zickler, auf dem Hof Fährenkämper im Walgern befand sich ein Ausflugslokal. Am Stiftsmarkt bewirtete Anton Lütkehaus seine Gäste. An der Kreuzung in der Ortsmitte residierte Bernhard Schmiehausen mit Café und Gastwirtschaft. Der „Lindenhof“ an der Everswinkeler Straße wurde von Familie Eschkotte-Knieper geführt.

Kultiges Frauenfrühstück

Am Donnerstag, 8. März, veranstaltet Blumenthal im Bürgerhaus das Frauenfrühstück. Die Veranstaltung am Weltfrauentag ist mittlerweile Kult. Die Mitgliederversammlung ist für den 30. März im Stiftshof terminiert. Am 21. April wird der Maibaum an der Gänsestraße / Boltenhang aufgestellt. In den Sommerferien gestaltet die Nachbargemeinschaft einen Ferienspieltag für Grundschüler auf dem Bolzplatz im Baugebiet „Feidiek II“.

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