Bogenaufbau deckt Korrekturbedarf auf
Bild: Stock
Es ist vollbracht: Viele fleißige Hände haben den Marktbogen erstmals im Oktober aufgebaut. Der Test hat offenbart, dass im Bereich der Bodenhülsen noch ein wenig nachgebessert werden muss.
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Nachdem die sechs Säulen unter den Blicken vieler Schaulustiger durch die Mitglieder der Bogengemeinschaft Markt / Emsstraße unter Anleitung von Aufbaumeister Stefan Budke in die dafür vorgesehenen Hülsen gesetzt worden waren, folgte deren Verbindung durch die – wie eine Krone wirkenden – Flügel. Danach herrschte ein wenig Ratlosigkeit, denn zwei Spaltmaße an der Süd- und Westseite des Bogens erschienen den einen zu groß, die anderen meinten aber „dass da schon immer Luft zwischen Säulen und Flügel gewesen war.“

„Die beschädigte Hülse passt nicht genau, sie muss um einige Zentimeter versetzt werden.“ Insofern war es eine gute Sache, dass Heinrich Funke vom Bauamt der Stadt den Probeaufbau begleitet hatte: „Ich sehe kein Problem darin, den Standort der Buchse geringfügig zu versetzen. Sie wird ausgebohrt, neu vermessen und dann ausgegossen. Das werden wir zeitnah durchführen lassen.“ Somit hatte sich der Probeaufbau gelohnt, und die Bogengemeinschaft bleibt im kommenden August vermutlich von bösen Überraschungen verschont. „Und Warendorf hat wieder einmal ein absolutes Alleinstellungsmerkmal: Erstmals – und vermutlich nie wieder – wurde der Bogen an einem Samstag im Oktober aufgebaut“, merkte Bogenvater Josef Dreischulte verschmitzt an.

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