Brinkhaus: Wird Mietvertrag gekündigt?
Auf dem Gelände der Industriebrache Brinkhaus hat die Stadt in Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge investiert. Gebraucht worden sind die Räumlichkeiten bis heute nicht.

 Das liegt daran, dass keine entsprechenden Zuweisungen durch die Bezirksregierungen erfolgen; eine Situation, die auch in anderen Städten so oder ähnlich zu beobachten sei, wie der städtische Beigeordnete Dr. Martin Thormann weiß. Zurzeit leben in Warendorf 484 Flüchtlinge. In den einzelnen Unterkünften gibt es momentan freie Kapazitäten für 120 Personen, plus 77 weitere Plätze in den Räumen auf dem ehemaligen Brinkhaus-Gelände.

Auf Nachfrage teilte Beigeordneter Dr. Thormann in der Sozialausschusssitzung im Rathaus mit, dass darüber nachgedacht werde, den Mietvertrag für das Brinkhaus-Areal zu kündigen. Ein entsprechender Beschluss könne in der nächsten Sozialausschusssitzung am 20. Juni gefasst werden. Die Kündigung würde dann noch Mitte dieses Jahres wirksam. Die Unterkünfte im Bereich der Industriebrache Brinkhaus waren aufwändig in drei Abschnitten hergerichtet worden, um den damals angenommenen Bedarf an Wohnraum für Flüchtlinge decken zu können.

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