„Brückenbauer“ wollen in Indien helfen
Die Gründungsmitglieder des Vereins „Die Brückenbauer“: (v. l.): Frank Hankemann (Zweiter Vorsitzender), Thomas Mundmann, Vorsitzender Tomichan Mattathiveliyil (Pater Tom), Doris Schäpermeier, Kathrin Stephani, Oliver Prinz, Stefanie Westhoff, Andreas Nüßing und Geschäftsführerin Susanne Haverkamp.

Das Besondere: Zehn Prozent der Spendengelder kommen dabei auch Warendorfer Bildungseinrichtungen zugute. Bereits in der Vergangenheit hat Pater Tom, der seit 2001 als Priester in Warendorf und Umgebung tätig ist, viel Unterstützung für Bedürftige in seinem Heimatland Indien erfahren. So hat er beispielsweise nach der Tsunami-Katastrophe 2004 eine Spendenaktion initiiert. Das Ergebnis: 50 neue Häuser konnten gebaut werden.

An diesen Erfolg möchte der Geistliche nun anknüpfen. Gemäß dem Motto „Bildung für (K)Inder“ macht es sich der Verein zur Aufgabe, die Bildung indischer Kinder zu unterstützen. „Wir wollen eine Bildungsbrücke zwischen Deutschland und Indien herstellen. Deshalb haben wir uns für den Namen ‚Die Brückenbauer“ entschieden‘, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Frank Hankemann Mit den Einnahmen sollen bedürftige Kinder und Waisen in Internaten, Wohnheimen oder ähnlichen Einrichtungen untergebracht werden, so dass der regelmäßige Schulbesuch und die fundierte Ausbildung sichergestellt sind.

In einem ersten Schritt will sich der Verein auf Wohnheime konzentrieren, die vom Vinzentiner-Orden betreut werden. Darüber hinaus haben die Förderer die Möglichkeit, durch Briefe in Kontakt mit ihren Patenkindern zu bleiben. Außer dem direkten Kontakt zu den Einsatzorten unterscheidet sich der Verein aber auch in einem weiteren Punkt von anderen Organisationen. Während der Großteil der Spendengelder für die Bildung indischer Kinder eingesetzt wird, kommen zehn Prozent der Einnahmen gezielten Maßnahmen in Warendorfer Bildungseinrichtungen zugute. „In meiner Arbeit als Pfarrer habe ich oft erfahren, dass es auch in Warendorf noch einiges zu tun gibt“, fügt Pater Tom hinzu.

Neben Spenden können Interessierte mit einem jährlichen Mindestbeitrag in Höhe von 15 Euro helfen, die Bildungsbrücke zwischen Warendorf und Indien auszubauen. Für Schüler, Studenten und Arbeitskräfte im Rahmen des Freiwilligendienstes wird nur ein ermäßigter Beitrag in Höhe von zehn Euro fällig. Mit einer Patenschaft (22 Euro im Monat) können die Förderer die nachhaltige Bildung eines bedürftigen Kindes sicherstellen.

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