Bürgerbegehren: Letzte Feinabstimmung
Umstöpseln? Die Initiative für ein Bürgerbegehren zur kommunalen Stromnetzübernahme will ab Freitag Unterschriften sammeln.

Die rund 30 Aktiven, die sich bereits in der vorigen Woche  bereit erklärt hatten, aktiv an der Unterschriftensammlung mitzuwirken, hoffen noch auf weitere Unterstützer. „Wir brauchen vor allem in den Ortsteilen noch Helfer“, sagt Cornelsen, der zusammen mit Frank Böning, Friedhelm Röttger und Udo Gohl das Verfahren initiiert hat. Inzwischen hat sich mit Eberhard Witte – er ist auch bekannt als Motor der Bürger-Initiative gegen die „Dichtheitsprüfung“ – ein weiterer Bürger dem „harten Kern“ angeschlossen.

Fragestellung konkretisiert

Mittlerweile ist klar, mit welcher konkreten Denkrichtung das Bürgerbegehren in die Öffentlichkeit gehen soll. Ziel ist es, das Stromnetz im Laufe des Jahres 2012 von einer ausschließlich kommunal getragenen Netzgesellschaft zu übernehmen, an der kein Energielieferant wie die RWE direkt Anteile halten soll. Dem Rat soll per Bürgerentscheid vorgegeben werden, lediglich mit den beiden möglichen kommunalen Partnern (Stadtwerke ETO oder Münster / Osnabrück) zu verhandeln, die bei den bisherigen Bieterverfahren in die engere Auswahl gekommen waren. Der dritte „Finalist“, die RWE, soll nicht berücksichtigt werden.

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