Bürgermeisterkandidaten auf dem Podium
Bild: Kleigrewe
Original Freckenhorster Pielepoggen gab es am Ende für beide Kandidaten. Das Bild zeigt (v. l.) Michael Gennert, Andreas Hornung, Christian Murrenhoff, Axel Linke, Hildegard Averhoff, Hermann Flothkötter und Klaus Gruhn.
Bild: Kleigrewe

Und nicht nur bei diesem lockeren Einstieg, sondern auch bei der intensiven Befragung zu Themen, die vor allem die Freckenhorster Bürger bewegen, zeigten sich die Bewerber um das Amt des Warendorfer Bürgermeisters bestens mit den Gegebenheiten in der Stiftsstadt vertraut. „Diese Veranstaltung, die die Werbegemeinschaft und die LVHS gemeinsam organisiert haben, soll allen Zuhörern Entscheidungshilfen für die Wahl geben“, erklärte LVHS-Direktor Michael Gennert bei seiner Begrüßung. Er freute sich, dass mehr als 160 Interessenten gekommen waren, um diese Gelegenheit zu nutzen.

Darauf, was die Kandidaten und die Besucher erwartete, stimmte Hermann Flothkötter, der die Diskussion gemeinsam mit Klaus Gruhn moderierte, ein. „Wir erwarten konkrete Aussagen zu Freckenhorster Themen, keine typischen Politikerfloskeln“, betonte er. „Die Kandidaten sollen klare Kante zeigen.“

Vier Themenkomplexe hatten die Organisatoren ausgewählt: Verkehr und Infrastruktur, Stadtteilentwicklung und Wirtschaft, Kultur und Tourismus sowie Zukunft Freckenhorst – OEK 2030.

Für jeden Bereich standen 30 Minuten zur Verfügung, in denen beide Kandidaten auf die Fragen der Moderatoren antworten sollten. Mitunter kein einfaches Unterfangen, wenn Klaus Gruhn seine Fragen gleich in Serie abfeuerte. Doch sowohl Axel Linke als auch Andreas Hornung zeigten sich gut vorbereitet und bemühten sich, ihre Statements so kurz und präzise wie möglich zu halten. Vielleicht lag es auch daran, dass die Zuhörer nur sehr zurückhaltend die Möglichkeit nutzten, ihrerseits Fragen zu stellen.

So gab es in der gut zweieinhalbstündigen Veranstaltung eine Fülle von Informationen nicht nur zu Sachthemen, sondern auch zu den Kandidaten. „Eigentlich schade, dass wir nur einen von Ihnen wählen können“, bedauerte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Christian Murrenhoff, am Ende der sehr sachlich geführten Diskussion mit einem Schmunzeln.

Ausführlichere Informationen zu den Inhalten der Podiumsdiskussion lesen Sie in der Samstagsausgabe der „Glocke“.

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