C&A plant Projekthaus für Auszubildende
Bild: Poschmann
Die neue C & A Filiale an der Münsterstraße in Warendorf ist gestern von (v. l.): René Borcherding, Elke Lindner (Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten), Bürgermeister Jochen Walter, Kerstin Gausmann und Margarete Duwe eröffnet worden.
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Bereits vor der offiziellen Eröffnung der C & A-Filliale bildete sich eine lange Schlange vor dem Geschäft an der Münsterstraße. Die Freude über die Geschäftseröffnung freut auch das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten. C & A-Filialleiterin Kerstin Gausmann überreichte einen Scheck in Höhe von 2500 Euro an Elke Lindner.

Die Emsstadt stand schon lange auf der Wunschliste der Modekette. Geignete Geschäftsräume allerdings gab es bislang nicht. „Warendorf ist uns eine Herzensangelegenheit“, sagte Distriktmanager Andreas Kuerten. Und deshalb wird es in der Emsstadt bereits ab August ein eigenes Projekthaus für den Führungsnachwuchs geben. Bisher betreibt C & A fünf dieser Projekthäuser in Deutschland, Warendorf wird die Nummer sechs. Talentierte Auszubildende bekommen hier ab dem dritten Ausbildungsjahr die Möglichkeit, sich auf eine spätere Führungsposition vorzubereiten. Schon da werde diesen jungen Menschen eine Festanstellung durch das Unternehmen garantiert, sagte Kuerten im Gespräch mit der „Glocke“.

Noch ist das Modeunternehmen auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung, in der bis zu sechs Auszubildenden zusammenleben werden. Im zweimonatigen Rhythmus sollen die Lehrlinge an ihre Aufgaben als Teamleitung herangeführt werden. Nach Abschluss der Ausbildung werden sie dann wohnortnah in einer C & A-Filliale eingesetzt.

Entgegen dem Trend, expandiere das Unternehmen immer noch sehr stark, sagte Andreas Kuerten. Als ehemalige Leinenweberstadt gibt es durchaus auch eine Verbindung zur Firmengeschichte der Modekette.

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