CDU: Warendorf zukunftsfähig machen
Die Forderung nach Bauplätzen für junge Familien ist ein Kernanliegen der CDU.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralph Perlewitz und das designierte Ratsmitglied Peter Steinkamp stellten ein Grundgerüst für das Programm zur Kommunalwahl 2014 vor, an dem die Warendorfer mitwirken können und in dem sie sich wiederfinden sollen. Man wolle den ohnehin regen Austausch mit Bürgern und Betrieben noch weiter intensivieren, betonte die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ursula Kindler. Den Wählern gegenüber möchte man deutlich machen, dass man sie ernst nehme.

„Warendorf muss zukunftsfähig gemacht werden“ – das ist die Kernaussage des Papiers, das Steinkamp und Perlewitz vorbereitet hatten. Darunter lassen sich zahllose Anliegen vereinen: Schaffung von günstigem Bauland für junge Familien, die Förderung von Betrieben und der Landwirtschaft, die Konsolidierung des Haushalts, eine verstärkte Unterstützung des Einzelhandels beziehungsweise ein Austausch mit der Kaufmannschaft, die Vollendung der Stadtstraße Nord, die Bebauung der Emsinsel und Vieles mehr. Vor allen Dingen, da waren sich Christdemokraten und Gäste einig, müsse Warendorf als Marke noch präsenter werden. Das Pferd als ein Wirtschaftsfaktor berge ein Potenzial, das längst noch nicht voll ausgeschöpft werde.

Eine deutliche Absage erteilten Ralph Perlewitz und Peter Steinkamp einer Forderung, die insbesondere im Zusammenhang mit Etatberatungen genannt wird: nämlich jener nach Gebührenzahlung für die Nutzung von Sportstätten. „Das wird es mit der CDU nicht geben“, unterstrich der Fraktionsvorsitzende im Gespräch mit der „Glocke“. Die gleiche Aussage gilt auch für den drohenden, schleichenden Ausverkauf der Ortsteile. Dort seien die Infrastrukturen unbedingt zu sichern.

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