Chaos-Ampel am Osttor wieder  dauerrot
Bild: Wild
Die Ampel am Ottor macht wieder Zicken: Dauerrotr und Schranken, die sich nicht mehr öffnen lassen, sorgten für mehrere Stunden für Verkehrschaos, das nur dank des Einsatzes der Polizei erträglich wurde.
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Zum wiederholten Mal sorgten gestern Nachmittag die Schranken am Bahnübergang am Osttor für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Nachdem sie sich gegen 16 Uhr geschlossen hatten, machten sie keine Anstalten mehr, sich wieder zu öffnen. Der direkte Zugang von der Splieterstraße zur B 64 blieb verwehrt.

Polizeibeamte rückten an, um den Verkehr zu regeln. Fußgänger und Radfahrer durften unter den Augen der Polizei die Halbschranken umkurven, die Zugführer der Nordwestbahn waren angewiesen, vor dem Übergang anzuhalten, um dann im Schritttempo den Übergang zu queren. Bereits am Vortag hatte es ähnliche Probleme gegeben.

Bereits seit Monaten ist die in die Jahre gekommene Ampelanlage ausgefallen. Bis sie erneuert werden kann, gilt ein Provisorium, denn so genannte „Pförtnerampeln“ auf der B64  beiderseits des Osttors stoppen regelmäßig den Durchgangsverkehr, damit die Verkehrsteilnehmer von den untergeordneten Straßen die Bundesstraße überqueren oder auf sie abbiegen können. Nur wenn ein Zug kommt und sich die Schranken senken, schaltet die alte Ampelanlage alles auf Rot. Nicht immer allerdings klappt es mit der anschließenden Freigabeschaltung - wie am Dienstagnachmittag zum Beispiel.

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