Das Zeltlager im Dorf lassen
Foto: Baumjohann
Zur Einstimmung auf den Tag und zur gleichzeitigen Aufwärmung der Muskeln für die anstehenden Spiele diente ein einführender Lagertanz.
Foto: Baumjohann

 Das konnten sich weder die Gruppenleiter noch das Organisationsteam mit Heike Rowald, Vanessa Wiemann, Dominik Wüller und Marion Wüller vorstellen. 

Und so war beim Treffen im kleinen Kreis schnell klar: „Wenn das Zeltlager schon ausfallen muss, soll es zumindest ein Programm in Milte für die Messdiener geben.“ Das begann am Montag. In zwei Gruppen aufgeteilt, können insgesamt 40 Kinder und Jugendliche am „Zeltlager@home“ auf der Rasenfläche hinter der Achtermann-Grundschule teilnehmen – die jüngeren Kinder vormittags, die älteren am Nachmittag. Beide Gruppen begegnen sich während der Lagertage in Milte nicht – ein zu großes Risiko wolle man zu Corona-Zeiten auch bei einem „Zeltlager@home“ nicht eingehen. 

Trotzdem haben viele Elemente, die auch bei einem Zeltlager außerhalb der Dorfgrenzen feste Programmbestandteile gewesen wären, ihren Weg in das Programm der Ferienwoche daheim gefunden – vom gemeinsamen Gottesdienst über den Lagertanz und das Lager-Armband bis hin zu abwechslungsreichen Spielen. Letztere hatten die Gruppenleiter vorbereitet. In fünf Gruppen hatten sie die Gestaltung der fünf Lagertage übernommen – wobei die Aktivitäten für die jüngeren Teilnehmer am Vormittag und die für die Älteren am Nachmittag im Verlauf der Lagerwoche identisch waren. Alle konnten sich also auf ein Wikingerschach- oder Flunkyballturnier freuen, eine „Rallye verkehrt“ angehen und versuchen, in 99 Minuten exakt 99 Aufgaben zu erledigen. Eine Herausforderung, bei der Pater Steven die jungen Lagerteilnehmer am Montagvormittag unterstützte. 

Und auch ein gemeinsames Mittagessen gibt es für die Lagerkinder. Zubereitet wird das Essen von Ursula Forstmann, Pfarrer Rainer Hermes holt das Essen ab und bringt es zum Grundschulgelände. Und das eigentliche Zeltlager? „Das wollen wir im kommenden Jahr nachholen“, sagt Marion Wüller. Auch deshalb verrät sie nicht, wohin die Fahrt ins Zeltlager denn eigentlich geführt hätte. „Das bleibt bis zum Termin im kommenden Jahr ein gut gehütetes Geheimnis.“

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