Die Freude an der Bewegung wird geweckt
Foto: Baumjohann
Einmal wie ein Frosch hüpfen: Das war nur eine der Aufgaben, die am Montag beim „Kibaz“ auf die Kinder der Regenbogengruppe wartete.
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Die Kinder der Regenbogengruppe waren die Ersten, die sich in diesem Jahr an den „Kibaz“-Aufgaben ausprobieren durften. „An allen Stationen gibt es leichtere und schwerere Aufgaben“, erläutert Patricia Dunker das Konzept. Ziel beim Kinderbewegungsabzeichen sind nämlich nicht etwa Höchstleistungen.

Vielmehr geht es darum, den Kindern Spaß an der Bewegung zu verschaffen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Talente zu entdecken. Und so waren an den zehn Stationen auch ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. Mal ging es um Bewegungen und Bewegungsabläufe, ein anderes Mal kamen auch kognitive Aufgaben ins Spiel und die Kinder sollten sich Bewegungen merken und anschließend wiederholen.

Die Aufgaben beim „Kibaz“ werden ohne Zeitbegrenzung durchgeführt, sie sollen die Kinder für Spiel und Sport begeistern sowie Vorlieben, Stärken und Talente entdecken lassen. Und selbstverständlich gibt es auch Belohnungen: Alle Mädchen und Jungen können sich über eine Urkunde und ein Malbuch freuen. Entwickelt worden ist das Kinderbewegungsabzeichen von der Sportjugend Nordrhein-Westfalen.

In der Stiftsstadt organisiert der TuS Freckenhorst zusammen mit dem Familienzentrum die Durchführung. Im Familienzentrum sind die drei Kindergärten Wichtelhöhle, St. Magdalena und St. Josef zusammengeschlossen. „Die Kinder der Wichtelhöhle machen in diese Woche den Anfang. In der kommenden Woche sind dann die Kinder der Kindergärten St. Magdalena und St. Josef an der Reihe“, erläutert Dunker.

Weil man bei den Planungen die jetzt gültigen Corona-Bestimmungen nicht habe voraussehen können, sei man lieber auf Nummer sicher gegangen und habe jeder Kindergartengruppe ein eigenes und exklusives Zeitfenster zugeteilt, macht sie deutlich. Angeboten wird das „Kibaz“ für alle Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.

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