„Die Gemeinde lebt von der Gemeinde“
Den Ehrenamtlichen, die sich in der katholischen Kirchengemeinde engagieren, dankten die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser und Pfarrer Peter Lenfers.

In seiner Rede erinnerte der Pfarrer an die Ereignisse, die das Leben in der Kirchengemeinde im vergangenen Jahr geprägt hatten, an Weichenstellungen im Pfarrgemeinderat, im Kirchenvorstand und bei den organisatorischen Strukturen, an personelle Veränderungen und neue Berufungen. „Wir wollen verstärkt darauf setzen, eine Kirche der Beteiligung zu sein und zu werden“, machte Peter Lenfers allen Gemeindemitgliedern Mut, sich in St. Laurentius, St. Josef und St. Marien zu engagieren. „Die Gemeinde lebt im wesentlichen von der Gemeinde, nicht von den Hauptamtlichen, die kommen und gehen.“ Auch deshalb bleibe es Ziel, Menschen verantwortlich zu beteiligen.

Peter Lenfers richtete am Sonntag den Blick aber auch voraus in das Jahr 2018. Mit dem Quartierbeauftragten Dieter Nissen wolle man um Privatunterkünfte für Besucher des Katholikentages in Münster auch in Warendorf werben, zum 1. Mai werde ein Verwaltungsreferent seinen Dienst in der Gemeinde antreten und im November stehe die Wahl des Kirchenvorstandes an. Lenfers erinnerte auch an die Wahl des Pfarreirats, die man in einer Pfarrversammlung durchgeführt habe. „Die Kandidatensuche wird überall schwieriger“, sagte er und dankte allen, die im Pfarreirat mitarbeiten.

Für die Stadt Warendorf überbrachte die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser die Grüße von Rat und Verwaltung. „Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich selbstlos für die Gemeinschaft einsetzen“, dankte sie allen, die sich (nicht nur) in der Kirchengemeinde St. Laurentius engagieren. „Unsere Stadt Warendorf braucht Menschen, die sich für das Zusammenleben zusammentun.“ Kaiser mahnte aber auch Respekt für alle an, die sich engagieren. Nicht nur mit Blick auf Einsatzkräfte von Polizei oder Rettungsdienst ließen Respekt und Achtung oftmals zu wünschen übrig, bedauerte sie. „Ich wünsche mit sehr, dass wir Respekt und Achtung vor den Mitmenschen wiederfinden.“

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