„Die neue Orgel ist für alle da“
Freuen sich darauf, die neue Orgel in St. Bonifatius schon bald in Gottesdiensten und Konzerten erleben zu dürfen: (v. l.) André Willamowski, Peter Scholz, Gerda Niehoff, Dr. Gunter Tönne, Hermann Flothkötter und August Finkenbrink.

Für den Orgelbauverein geht damit ein erster Arbeitsschwerpunkt zu Ende. 100 000 Euro hat der Verein innerhalb von drei Jahren zusammengetragen, um den Orgelbau in St. Bonifatius zu unterstützen. „Das ging nur mit Hilfe vieler Gönner und Sponsoren“, dankt Vorsitzender Hermann Flothkötter. Wesentliche Unterstützung habe man durch die Sparkasse Münsterland Ost und Niehoff Sitzmöbel erfahren, so Flothkötter. Das in die Orgel investierte Geld habe Traumrenditen erzielt, ist der Vorsitzende des Orgelbauvereins überzeugt. Schließlich werde das Instrument der Stiftskirche nicht nur während der Liturgie zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen erklingen.

Die beiden Leitsätze des Orgelbauvereins – „Wir lassen Kirche klasse klingen“ und „Die Orgel ist für alle da“ – sollen auch bei zahlreichen Konzerten und weiteren Aktionen mit Leben gefüllt werden – so beispielsweise schon am 3. Dezember, wenn um 17 Uhr ein festliches Konzert von Kammerchor Freckenhorst und Vokalensemble Sendenhorst beginnt. „Die Orgel wird die Sänger begleiten, aber auch mit Solostücken zu hören sein“, so Dr. Gunter Tönne. Weitere Orgelkonzerte sind für den 7. Januar und 22. April geplant, wenn mit Professor Bernhard Haas (München) und Professor Wolfgang Seifen (Berlin) zwei weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Orgel-Koryphäen zu Gastspielen in die Stiftskirche kommen.

Zusammen mit ihrem Mann Winfried wird Stiftskantorin Agata Lichtscheidel am 4. Februar ein Orgelkonzert geben; am 17. Juni spielt ihr Vorgänger Martin Geiselhart. Und etwa einmal in Monat soll die Orgel auch im Gottesdienst besonderen Raum bekommen, wenn besondere Stücke erklingen, die vorab im Publicandum der Gemeinde angekündigt und erklärt werden.

Geplant sind aber auch spezielle Konzerte für Kindergartenkinder oder Senioren, die Vorstellung des Instruments für Interessierte und vieles mehr. Mit dem Bau der Orgel und ihrer Segnung jedenfalls sieht der mehr als 200 Mitglieder starke Verein seine Arbeit längst nicht als erledigt an . . .

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