Dorfentwicklungskonzept liegt jetzt vor
Bild: Baumjohann
Auf die Möglichkeit, Fördergelder für die DEK-Projekte zu bekommen, wiesen (v. l.) Heimatvereinsvorsitzender Josef Brand, Bürgermeister Jochen Walter und Adelheid Herweg von den Heimatfreunden Dorf Hoetmar am Beispiel des Läutehauses hin.
Bild: Baumjohann

„Sie sind gut aufgestellt, der Rückhalt ist da“, betonte er bei der Abschlussbesprechung in der alten Stellmacherei.

Mit der Erstellung des Dorfentwicklungskonzepts – im Falle Hoetmars umfasst es etwa 160 Seiten und deutlich mehr als 20 Projekte – ist die Arbeit vor Ort allerdings längst nicht abgeschlossen. Zunächst werden Bezirksausschuss, Planungsausschuss und Rat über das Konzept befinden und es, wie Bürgermeister Jochen Walter am Donnerstag vermutete, wohl mit großer Mehrheit oder gar einstimmig beschließen. Dann folgt die Umsetzungsphase, für die – je nach Projekt – auch Fördermittel zur Verfügung stehen können. „Mit der Verabschiedung des Konzepts im Rat sind die Weichen für die weitere Arbeit gestellt“, blickte Walter voraus. „Dieses Dorfentwicklungskonzept ist nicht entstanden, um es in den Schrank zu legen. Ich gehe mit Freude und Optimismus davon aus, dass der Schwung mitgenommen wird in die Umsetzungsphase.“ Ausdrücklich dankte Walter allen, die sich bislang für das Dorfentwicklungskonzept und die mehr als 20 Projekte engagiert haben: „Hoetmar hat durch bürgerschaftliches Engagement immer für seine Zukunft gekämpft.“

Ein Dank, dem sich auch Josef Brand anschloss: „Unser Dorfentwicklungskonzept enthält keine Phantastereien, sondern ganz konkrete Dinge, die wir hier vor Ort voranbringen können“, ist er überzeugt. „Hoetmar bekommt das hin. Und dann sind wir auf einem guten Weg zum Dorf erster Klasse.“ Das sieht Dr. Frank Bröckling  ähnlich: „Hier in Hoetmar gibt es eine sehr gute Ausgangsposition, sehr großes Engagement und Strukturen, mit denen sich die zukünftige Arbeit bündeln lässt.“ Die Umsetzung der Projekte – daran ließ er keinen Zweifel – werde noch viel Arbeit mit sich bringen. Es gelte, durchzuhalten, einen langen Atem zu bewahren und Erfolge zu feiern. Gleichzeitig sei das Dorfentwicklungskonzept, das jetzt vorliege, nicht als abgeschlossenes Werk zu verstehen. Neue Projekte, die Hoetmar voranbrächten, könnten jederzeit integriert und bestehende Projekte verändert werden.

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