Drobs-Mobil vor zehn Jahren gerettet
Bild: Andreas Poschmann
Zum zehnjährigen Bestehen des Unterstützervereins für die mobole Drogenberatung übergab (v.l.) Warendorfs Bürgermeister Jochen Walter den Vorstandsmitgliedern Rita Sennhenn und Helga Albert-Schulz einen Scheck.
Bild: Andreas Poschmann

Heute wird ein Anteil von jährlich 5000 Euro vom Förderverein gestellt, 2500 Euro gibt es als Finanzspritze von der Stadt dazu. Das Drobs-Mobil ist mittlerweile zu einem Erfolgsmodell geworden. Edwin Scholz, Geschäftsführer des Arbeitskreises Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf, erinnerte sich an die erste Beratungsstelle, die um 1980 eröffnet worden sei. Später sei mit Unterstützung zahlreicher Sponsoren, unter anderem des Lions-Clubs Ennigerloh-Münsterland, der Sparkasse, der Volksbank und der Aktion Kleiner Prinz, das Drobs-Mobil dann verwirklicht worden.

 Helga Albert-Schulz und Rita Sennhenn, beide im Vorstand des Fördervereins aktiv, gaben einen Rückblick und Ausblick auf die Vereinstätigkeit. Angefangen vom ersten Versuch, durch Waffelverkauf an Spendengelder zu kommen bis hin zu einer Tombola mit 5000 Losen, spannten sie einen weiten Bogen. „Das war nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern sehr erfolgreich und hat dem Verein viel Anerkennung gebracht.“

 Das konnte Bürgermeister Jochen Walter nur bestätigen. „Die Dankbarkeit für den Einsatz in der Drogenberatung ist in der Bürgerschaft tief verwurzelt.“ Walter zollte dem Förderverein „von ganzem Herzen größten Respekt und Bewunderung“. Als Geschenk überreichte er dementsprechend keine Blumen, sondern einen Scheck über 100 Euro.

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