Ehrenamtsbörse sucht freiwillige Helfer
Bild: Wild
Ungleich verteilt: Die gelben Zettel markieren die Nachfrage, die blauen das Angebot. Klaus Peper und Josef Hörnemann (v. l.) von der Ehrenamtsbörse der Stiftung „Bürger für Warendorf“ hoffen auf mehr Freiwillige, die sich melden, um die interessanten Aufgaben zu übernehmen.
Bild: Wild

„Das ist unser Dilemma“, sagt Klaus Peper. Er gehört zu den zwölf Teammitgliedern, die im Auftrag der Stiftung „Bürger für Warendorf“ die „Ehrenamtsbörse“, eines der jüngeren Projekte der Stiftung „Bürger für Warendorf“, managen. Seitdem im September 2015 das neue Projekt an den Start gegangen ist, hat sich die Liste derjenigen, die sich durch ehrenamtliche Helfer Unterstützung erhoffen, stets verlängert. „Aber leider haben wir nicht genügend Freiwillige, die bereit sind, Freizeit zu opfern und die von uns vermittelten Aufgaben zu übernehmen“, bedauert Josef Hörnemann, der ebenfalls zum Kreis der „Arbeitsvermittler“ der Stiftung gehört.

Und es liegt nicht etwa an der „Zettelwirtschaft“ mit gelben und blauen Papierschnipseln, dass die „Börse“ besser funktionieren könnte. „Selbstverständlich haben wir unsere Kartei digitalisiert“, betont Peper. Aber die beste EDV-Verwaltung nützt nichts, wenn das Personal fehlt. Dabei sind die „Arbeitsangebote“, die der Ehrenamtsbörse gemeldet werden, längst nicht nur etwas für Rentner und Pensionäre, die in ihrem Ruhestand ihre Sachkompetenz und Lebenserfahrungen einsetzen, sich und anderen etwas Gutes tun wollen. Auch für junge Leute ist was dabei.

Peper, Hörnemann & Co. jedenfalls geben die Hoffnung nicht auf, ihr Personal sukzessive aufstocken zu können. Wer mitmachen und „Zeit stiften“ (eine Kernaufgabe der Bürgerstiftung) will, kann sich zu den Bürozeiten oder per Internet melden. Bürozeiten der Ehrenamtsbörse, Oststraße 43, sind dienstags 9.30 bis 11.30 Uhr, donnerstags 16.30 bis 18.30 Uhr; Telefon 02581 / 9591921, E-Mail: info@ehrenamt-warendorf.de

Beispiele, für welche Aufgaben ehrenamtliche Freiwillige gesucht werden, lesen Sie in der Warendorfer Ausgabe der „Glocke“ vom 28. Mai.

SOCIAL BOOKMARKS